Sozialer und wirtschaftlicher Gewinn: Menschen mit Behinderung als Arbeitskräfte

Menschen mit Behinderung sollen in den Arbeitsmarkt integriert werden. dafür machen sich die Stadt, soziale Verbände und Arbeitgeber

Die ZUSA-Akteure freuen sich über den gelungenen Inklusionslunch (Foto). Es war die Auftaktveranstaltung des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts „ZusammenArbeit – Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt“, kurz ZUSA. Auch die Lebenshilfe ist an diesem Projekt beteiligt. Der Aufruf an alle Teilnehmenden im nahezu vollbesetzten Kleinen Saal der Erlanger Heinrich-Lades-Halle war deutlich: Inklusion ist nicht nur Ausdruck einer sozialen Haltung. Wer Menschen mit Behinderung in seinem Unternehmen anstellt, profitiert auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht. Noch nehmen zu wenige Arbeitgeber in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt diese Hürde. Trotz der stabilen Arbeitsmarktsituation befinden sich hier derzeit rund 550 Menschen mit Behinderung auf Arbeitssuche. Das gelte es zu ändern, betonte auch Sozialaktivist Raul Krauthausen (3. von rechts), der souverän und pointiert durch den Inklusionslunch führte. Bildnachweis: Rainer Windhorst