Prominente bei großer ZUSA-Veranstaltung – Regnitz-Werkstätten sind Projektpartner

ZUSA-Akteure in Herzogenaurach. Dazu gehört auch Werkstattleiter Peter Pfann (Dritter von links, hintere Reihe).

Einfach machen! Das war der deutliche Aufruf an die anwesenden Arbeitgeber beim 2. ZUSA-Inklusionsevent im PUMA Brand Center in Herzogenaurach. In einem kurzweiligen Programm stellte sich das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt „ZusammenArbeit – Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt“ (ZUSA) vor. Ziel ist es, Arbeitgeber zu ermutigen, Menschen mit schwerer Behinderung einen Arbeitsplatz anzubieten.

Neben Walter Hofer, Direktor der FIS (Fédération Internationale de Ski), Schirmherr der Veranstaltung, gehörte auch Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, zu den prominenten Gästen. Sie betonte: „Mein Inklusions-Traum wäre tatsächlich, dass mein Amt überflüssig wird, weil Inklusion längst selbstverständlich geworden ist.“
Dietmar Knöss von Gastgeber PUMA und in Sachen Inklusion engagiert, sagte: „Unsere Mitarbeiter, die über ZUSA zu uns gekommen sind, bereichern unser Unternehmen und unser Team mit ihrem Wesen und ihrer anderen Sicht auf die Welt. Ich kann nur jedem Arbeitgeber hier in der Region sagen: Einfach machen!“
Die Regnitz-Werkstätten als Projektpartner waren mit einem Stand vertreten. Die Werkstatt der Lebenshilfe bietet ZUSA-Teilnehmenden die Möglichkeit, in Arbeitserprobungen über mehrere Schritte wieder in den Arbeitsalltag zu finden – beispielsweise in der Küche oder im Catering, in der Schreinerei oder der
Metallbearbeitung. „In den Arbeitserprobungen fassen die Teilnehmer Selbstvertrauen,erlernen Neues und können dadurch wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt durchstarten“, so Werkstattleiter Peter Pfann.