Kreativ geworden und Neues gelernt

Robert Knapp, Besucher der Seniorentagesstätte der Lebenshilfe, kann jetzt besser mit dem Tablet umgehen.

Auch wenn man sich nicht persönlich treffen konnte, war es den Mitarbeitenden in der Offenen Behindertenarbeit (OBA) wichtig, Kontakt zu „ihren Leuten“ zu halten. Gerne wollten sie wissen, wie die Teilnehmenden die viele freie Zeit genutzt haben. Dafür hat die OBA die sogenannten „Offenen Seiten“ ins Leben gerufen. Etliche Beiträge kamen zusammen. Hier ein paar Eindrücke daraus:
Viele konnten sich in der Corona-Zeit etwas der Digitalisierung nähern. So zum Beispiel Robert Knapp, Teilnehmer in der Lebenshilfe-Seniorentagesstätte. Er hat die Gelegenheit genutzt, sich mit seinem Tablet zu beschäftigen. „Das hat mir Spaß gemacht und fordert mich.“
Andere Teilnehmende haben sich kreativ ausgelebt. Chiara Pfannenmüller, Mitarbeiterin in den Regnitz-Werkstätten:„Ich habe mit meinem Papa Kunst aus Stein für den Garten gemacht. Das hat mir echt Spaß gemacht.“
Holger Ketschkemeti und Carmen Reis malten zahlreiche Mandalas aus, bevorzugt die besonders schwierigen Muster. Holger sagt dazu: „In meiner Wohngruppe haben alle fleißig Mandalas gemalt. Das Ausmalen entspannt mich .“
Viele vermissen die Angebote der OBA, wie zum Beispiel den Freizeittreff. „Ich bin froh, wenn es wieder weitergeht und ich alle wieder treffen kann“, meint Anna Gabriel. Im Moment wird geplant, welche Angebote ab September nach den Sommerferien wieder möglich sind.“