Inklusionspreis für das Theater Erlangen, die Firma Wartenfelser und den Hospiz Verein

Die Verleihung des Erlanger Inklusionspreis zeigt immer wieder: Teilhabe behinderter Menschen ist auf vielfältige Weise möglich. Die Auszeichnung 2017 ging an das Theater Erlangen. Laudatorin Ursula Lanig betonte: „Das Theater öffnet sich der gesamten Stadtgesellschaft und geht dabei selbstverständlich den Weg der Inklusion.“ So konnte die Gruppe „Bürger Inklusive“ in diesem Jahr in der „Garage“ spielen. Ebenso können sich Menschen mit Behinderung auf der Internetseite des Theaters in Leichter Sprache informieren.
Willibald Gruber und seine Tochter Kathrin, beide Geschäftsleitung der Wartenfelser  GmbH & CO.KG, haben schon lange eine Zusammenarbeit mit den Regnitz-Werkstätten. Eine Werkstatt-Gruppe arbeitete viele Jahre in der Felix-Klein-Straße in Erlangen mit der Firma Tür an Tür. Nun ist eine Außengruppe mitten im Unternehmen  am neuen Standort Hemhofen eingesetzt. Sabine Dreyer-Hösle sagte in ihrer Laudatio: „Sie geben Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein.“
Die Mitarbeitenden des Hospiz Vereins unterstützen die Lebenshilfe seit vielen Jahren bei der Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern auf ihrem letzten Lebensweg. Professor Dr. Andreas Frewer  freute sich, die Laudatio zu halten: „Es ist mir eine Ehre, weil die Ehrung genau richtig ist.“ Dank gilt den Spendern für das Preisgeld: Siemens, Sparkasse Erlangen und die ABV Versicherungsmakler GmbH.
Diesmal war die Inklusionspreis-Verleihung auch Anlass, mit den mehr als 100 Gästen auf das 20-jährige Bestehen der Stiftung anzustoßen. Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß hielt einen kleinen Festvortrag und lobte das Engagement der Stiftung für „ein Mehr an Lebensqualität für Menschen mit Behinderung“.