Erlanger Inklusionspreis 2019 verliehen

Preisträgerinnen und Preisträger mit Laudatoren

Mit 130 Gästen hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen die diesjährige Verleihung des Inklusionspreises gefeiert. „Die Preisträgerinnen und Preisträger 2019 zeigen vorbildhaft, was alles möglich ist“, so Hermann Requardt, Vorsitzender der Stiftung. Nicht zuletzt komme es immer auf das persönliche Engagement an, was alle Preisträger auszeichnet. Dieses Mal gab es einen zusätzlichen Sonderpreis für das Stadtmuseum Erlangen, das die Ausstellung „BarriereSprung“ auf den Weg gebracht hat. Sie leistet einen bedeutenden Beitrag für das bessere Verständnis von Leben mit Behinderung.
Preisträger Uwe Molnar hat vier Jahre mit Uli Kanawin, ein Mann mit Down-Syndrom, in einer WG gewohnt. Zwischen beiden ist der Kontakt nicht abgerissen –  die beiden sind Freunde bis heute.
Die REWE Plank OHG ist inhabergeführt und das Ehepaar Plank nimmt regelmäßig Praktikanten mit Behinderung. Zudem beschäftigen sie einen ständigen Mitarbeiter aus den Regnitz-Werkstätten.
Preisträgerin Sabine Fechter betreibt seit 30 Jahren einen Pferdehof und bietet auch therapeutisches Reiten an. Ihr zur Seite steht ein ehrenamtliches Team. Alle Reiterinnen und Reiter mit oder ohne Behinderung sind willkommen und selbstverständlich beisammen.
Die nächste Ausschreibung ist 2021, denn der Erlanger Inklusionspreis wird zukünftig alle zwei Jahre vergeben.