Buntes Treiben und politische Forderungen

Buntes Treiben beim Aktionstag

Beim Aktionstag ging es um die Anliegen von Menschen mit Behinderung

Buntes Treiben, Spaß und Spiel, aber auch politische Forderungen bestimmten den Aktionstag 2013 des Forums „Behinderte Menschen in Erlangen“. Im Mittelpunkt stand die Inklusion – die vollständige und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen. Axel Wisgalla vom Zentrum Selbstbestimmtes Leben begrüßte die Gäste, darunter Landrat Eberhard Irlinger und viele Stadträte. Er machte darauf aufmerksam, wie viel noch getan werden müsse, damit Inklusion und Barrierefreiheit Wirklichkeit werden. So sei es beispielsweise ein Unding, dass auf der S-Bahn-Strecke Nürnberg-Bamberg nicht alle Bahnhöfe rollstuhlgerecht sind.

Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß  sprach ein Grußwort für die Stadt und erinnerte an die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit  Behinderung. Diese müsse in Erlangen Zug um Zug umgesetzt werden. Sie betonte: „Die entscheidenden Worte finden sich in der Präambel der Konvention, wo es heißt, dass alle Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen ohne Unterschied gelten müssen.
Antje Kempf von der Lebenshilfe und Studentin Verena Kühnel trugen zehn gemeinsam erarbeitete Gedanken vor, warum Inklusion gut ist. Zum Beispiel: „… weil man sich dann auch Augenhöhe begegnen kann.“
Ein buntes Programm sorgte für Spaß und Unterhaltung: Musik, Tanz, Theater, Malaktion, Kletterturm, Rollstuhlparcours, Spielangebote für Kinder. Moderator Markus Just führte durchs Programm und bot immer wieder akrobatische Kunststückchen, die Groß und Klein erfreuten. Selbsthilfegruppen und Behindertenorganisationen informierten an Ständen über ihre Arbeit und machten auf die Anliegen von Menschen mit Behinderung aufmerksam.