Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – auch an die etwa 300000 Menschen mit Behinderung

Gedenkstätte für Menschen mit Behinderung, die in der NS-Zeit ermordet wurden

Gedenkstätte für die behinderten und kranken Menschen, die in der NS-Zeit getötet wurden

Am 27. Januar wird alljährlich den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Dabei dürfen die etwa 300.000 behinderten und kranken Menschen nicht vergessen werden, die in der NS-Zeit ebenfalls systematisch ermordet wurden. Sie gehörten zu den ersten Opfern. An ihnen erprobten die Nazis den späteren millionenfachen Mord an den Juden. Das grausame „Euthanasie“-Programm verbarg sich hinter dem Decknamen T4 – benannt nach der Berliner Tiergartenstraße 4.
An der neuen Gedenk- und Informationsstätte (Foto), die es dort seit September 2014 gibt, haben Vertreter der Lebenshilfe einen Kranz niedergelegt. Dank neuer barrierefreier Informationstafeln in der Tiergartenstraße ist nun auch in leicht verständlicher Sprache nachvollziehbar, was damals Schreckliches geschah.