Gäste aus dem Libanon besuchten die Jugendfarm, eine Wohnstätte und die Regnitz-Werkstätten

Von links: Tobias Ott, Stadt Erlangen, Bewohnerin und Vorstandsbeirätin Sigrid Salzmann, Wohnstättenleiter Stefan Krämer und Andy Bernard, Jugendfarm, mit den Gästen aus dem Libanon.

Im libanesischen Bkeftine gibt es die für die Region vorbildliche Organisation „Wahat al-Farah“. Von ihr werden etwa 150 Kinder und Erwachsene mit Behinderung in einer Förderschule und Werkstatt betreut. Bereits im März war eine Delegation von „Wahat al-Farah“ zu Gast in Erlangen. Vor einigen Wochen stand der Gegenbesuch an.  Auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Andy Bernard, Lebenshilfe-Mitarbeiter auf der Jugendfarm, reisten mit. Vereinbart wurde dort, dass drei Mitarbeitende der libanesischen Einrichtung in Erlangen hospitieren.
Fouad Ibrahim, Suzane El Khoury und Dalal El Remlawy wurden entsendet, haben zunächst die Arbeit auf der Jugendfarm kennengelernt. Bei einem Besuch der Lebenshilfe-Wohnstätte Kitzinger Straße gab es angeregte Gespräche über die aktuellen Entwicklungen in der Behindertenhilfe in Deutschland und im Libanon. Die Gäste besichtigten dann die Wohnstätte und nahmen viele Anregungen mit. Zwar noch in ferner Zukunft, aber eine Wohnstätte in Bkeftine sei geplant. An einem anderen Tag standen die Besichtigung der Regnitz-Werkstätten und der Austausch mit den dortigen Kollegen auf dem Programm.

Die Wohnstätte in der Joseph-Will-Straße hat Geburtstag gefeiert

Die Bewohnervertretung begrüßt die Gäste zum Frühschoppen. Rechts von ihr Wohnstättenleiterin Christina Makanga, links Vorsitzender Frank Morell

1998 hat die Lebenshilfe ihre zweite Wohnstätte in Büchenbach eröffnet. 36 Menschen haben dort ihr Zuhause. Zum Beispiel Erika Schörmal. Die 57-jährige lebt seit 2000 in der Joseph-Will-Straße und fühlt sich dort sehr wohl. Sie und alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner haben natürlich das 20-jährige Bestehen gefeiert. Dazu hatte die Wohnstätte auch Gäste zu einem Frühschoppen in ihren schönen Hof eingeladen. Sie wurden nicht nur von der Wohnstättenleitung und dem Lebenshilfe-Vorsitzenden Frank Morell willkommen geheißen, sondern auch von der Bewohnervertretung. Es war ein geselliger, entspannter Vormittag mit netten Menschen, Musik und gutem Essen. Besonderer Höhepunkt war die Akrobatik- und Tanz-Vorstellung von Kinden und Jugendlichen aus der Nachbarschaft.

Eier bemalt und Osterbrunnen in Haidhof geschmückt

Das Hotel  Schlossberg in Gräfenberg Haidhof hatte Ute Grellmann (Foto) und andere Seniorinnen und Senioren der Lebenshilfe zum Ostereier Bemalen eingeladen. Die schönen dekorativen Eier schmücken nun den Osterbrunnen in Haidhof. Auch hier haben die Frauen und Männer mit Behinderung mitgewirkt.

7500 Euro für Spendenprojekt „Stifte stiften“

SpendenübergabeLionsLeos
„Stifte stiften“ ist ein besonderes Projekt der Lebenshilfe und dient dazu, vier zusätzliche Ausbildungsplätze für Heilerziehungspfleger/innen in den Wohneinrichtungen zu finanzieren. Dadurch verbessert sich die Betreuungssituation spürbar. Vor allem auch die steigende Zahl älterer Menschen mit Behinderung in den Wohnstätten profitiert davon. Die Seniorinnen und Senioren brauchen besonders viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. So gibt es mittlerweile auch zwei Seniorentagesstätten der Lebenshilfe.
Mit einer Spende von 7500 Euro finanzieren die Leos und der Lions Club für 2014 einen der vier Ausbildungsplätze. Die Spende der Leos stammt aus dem Verkauf ihres alljährlichen Adventskalenders. Der neue Kalender für 2014 ist bald in vielen Läden Erlangens erhältlich.
Foto: (von links) Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller, Bewohner Horst Trebisch, Wohnstätten-Leiter Michael Vogel, Lions-Mitglied und Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann, Bewohnerin Heidi Jany und Leo-Präsident Paul Walz.

Sozialer Tag bei der Lebenshilfe

NutriciaDie Wände einer Außenwohngruppe erstrahlen wieder in frischem Weiß. Dies ist 13 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Foto) der Erlanger Firma Nutricia zu verdanken. Sie hatten sich entschieden, ihren sozialen Tag bei der Lebenshilfe zu verbringen und uns „handfest“ zu unterstützen. Nicht nur die Zeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Hersteller für medizinische Nahrungsmittel gespendet, sondern auch die Farbe.

Neue Rundbank verschönert Wohnstätte

SpendRundbankFSR
Zum Probesitzen auf der neuen Rundbank in der Wohnstätte Kitzinger Straße kam Rechtsanwalt Sven-Wulf Schöller persönlich. Er gehört zum Team der Kanzlei.FSR, die regelmäßig im Rahmen ihres Generationenfonds für die Lebenshilfe Erlangen spendet. Diesmal wurde mit dem Geld die in der Duisburger Werkstatt gefertigte Rundbank angeschafft. Die Seniorinnen und Senioren der Kitzinger Straße freuen sich sehr darüber und nahmen ihren Gast gerne in die Mitte. Mit im Bild (v.l.): Thomas Hofmann, Vorsitzender der Lebenshilfe, dahinter Michael Vogel, Leiter des Bereichs Wohnen.

Frischer Wind in der Senioren-Tagesstätte

WohnenseniorenbastelnEinige Monate lang haben sich acht 7-Klässler der Hermann-Hedenus-Mittelschule mit acht Seniorinnen und Senioren der Lebenshilfe Erlangen zu gemeinsamen Aktivitäten getroffen.Die Schülerinnen und Schüler brachten frischen Wind in die Seniorentagesstätte. Zusammen wurde gespielt, gebastelt und gesungen. Eine Boule-Partie im Garten und ein Rollstuhlhindernislauf gehörten auch zum Programm.

Das meinten die Schülerinnen und Schüler: „Mir gefällt, dass hier immer Stimmung ist und die Leute nett sind.“  „Ich finde gut, dass alle sehr offen sind.“ „Mir gefällt am besten die Herzlichkeit der Bewohner.“ „Es ist einfach herrlich, dass es diese Leute gibt.“ „Es gefällt mir zu sehen, wie die Bewohner glücklicher sind, wenn wir jeden Mittwoch da sind.“ „Ich habe gelernt, Respekt vor körperlich und geistig behinderten Leuten zu haben. Ich habe auch gelernt, dass jeder Mensch gleich ist, ob behindert oder nicht. Ich kann jetzt auch besser mit anderen Menschen umgehen und bin ,sozialer‘ geworden.“