Weitere Lockerungen in den Regnitz-Werkstätten – Förderstätte wieder geöffnet

Arbeiten in der Schreinerei der Werkstatt, in der die Produkte von „Fisch mit Hut“ gefertigt werden. Foto: Harald Sippel

Eine neue Verfügung der bayerischen Staatsregierung hat das Betretungsverbot in der Werkstatt weiter gelockert: gültig vorerst bis zum 15. September.
Berufsbildungsbereich und Arbeitsbereich der Werkstatt:  Auch Personen der sogenannten Risikogruppe können wieder in die Werkstatt kommen. Alle Werkstatt-Beschäftigten müssen bei der Arbeit die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
Förderstätte: Die Förderstätte ist wieder geöffnet, der Besuch ist freiwillig.
Unbedingt beachten: Es dürfen nur Mitarbeitende in die Werkstatt kommen, die keine Krankheitssymptome und keinen Kontakt zu Covid-19-Infizierten haben oder hatten. Selbst bei leichten Krankheitssymptomen müssen sie zu Hause bleiben.
Besuche in den Arbeitsgruppen der Werkstatt von Angehörigen, Betreuern und anderen Personen sind bis auf Weiteres nicht erlaubt. Bitte rufen Sie bei Anliegen an oder melden sich an der Pforte. Für alle Fragen ist unser Begleitender Dienst von Montag bis Freitag erreichbar: 09131/7671-31.

Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfall

Viele Eltern mussten und müssen sich in der Coronapandemie um ihr Kind mit Beeinträchtigung kümmern.

Anfangs erhielten nur Eltern minderjähriger Kinder, die ihre Söhne und Töchter in der Corona-Krise zuhause betreuen mussten, einen Ausgleich für ihren Verdienstausfall.  Dass auch Eltern von erwachsenen Kindern mit Behinderung eine solche Entschädigung beanspruchen können, hatte die Bundesvereinigung Lebenshilfe in den vergangenen Wochen immer wieder mit Nachdruck gefordert. Ende Mai hatte der Bundestag einer entsprechenden Änderung im Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes zugestimmt.
Viele Familien mussten und müssen immer noch erwachsene Angehörige mit Beeinträchtigung zuhause betreuen, denn Menschen mit Behinderung sind häufig Risikopersonen oder kommen zum Beispiel in der Werkstatt mit den Hygienemaßnahmen nicht zurecht. Nun haben die Eltern immerhin Anspruch auf Entschädigung.  

Aktueller Ratgeber zu Sozialleistungen für Menschen mit Beeinträchtigung

Ausschnitt vom Titel des Ratgebers. Foto: David Maurer

Auf 376 Seiten liefert der druckfrische Ratgeber der Bundesvereinigung Lebenshilfe einen Überblick über alle Sozialleistungen, die Menschen mit Beeinträchtigung aktuell zustehen. Besonders werden die zahlreichen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) erläutert. Dazu zählen auch die erst Ende 2019 verabschiedeten Regelungen im Angehörigen-Entlastungsgesetz und im Änderungsgesetz zum BTHG. Der Ratgeber „Recht auf Teilhabe“ ist eine hilfreiche Lektüre für Mitarbeitende in Beratungsstellen und bei Leistungserbringern. Aber auch Eltern, andere Angehörige, sowie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer können sich darin wichtige Informationen holen.
Um das schwierige Thema anschaulicher zu machen, werden eingangs Rechtsansprüche von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Lebensphasen und Lebenslagen anhand von Schaubildern dargestellt. Es gibt Tipps, Rechenbeispiele und Hinweise auf Internetseiten und Publikationen. Das „Recht auf Teilhabe“ (ISBN 978-3-88617-575-8)  kann für 22 Euro plus Versandkosten bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe (www.lebenshilfe.de) bestellt werden oder telefonisch unter 06421/491-123.

Werkstatt freut sich über eine Spende der Brucker Schützengesellschaft

Von links: Markus Gorny, Schützengesellschaft, Eva Warnke, Günter Hammerl, Werkstattrat, Tanja Minderlein (vorne), Sabine Grötsch, Werkstattleitung und Norbert Pfeffer, Schützengesellschaft

Markus Gorny und Norbert Pfeiffer, 1. Vorsitzender und Stellvertreter der Schützengesellschaft 1673 Erlangen-Bruck, waren zu Gast in den Regnitz-Werkstätten. Mit dabei hatten sie einen symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro. Ein Teil der Spende ist aus dem Erlös des 1. Brucker Schützen-Schafkopf-Turniers. Der Vorstand hatte entschieden, der Werkstatt dieses Geld zu spenden und auf 500 Euro aufzurunden. Die Lebenshilfe hat sich sehr darüber gefreut.

Manfred Roth Stiftung spendet 10.000 Euro für die Förderstätte

Von links: Dr. Wilhelm Polster und Klaus J.Teichmann von der Manfred Roth Stiftung, Alexander Schömann (vorne), Lebenshilfe-Vorsitzender Frank Morell, Förderstättenleiterin Heike Zitzelsberger und Anahit Harutyunyan

Im Sinne von Manfred Roth setzt die nach ihm benannte Stiftung ihre Arbeit konsequent fort. Seit dem Tod des 2010 verstorbenen Fürther Unternehmers und Norma-Gründers sind bereits eine Vielzahl von Spenden an soziale, bildungsfördernde, kulturelle und wissenschaftliche Organisationen gegangen. Nun überreichten Vorstand Dr. Wilhelm Polster und Stiftungsrat Klaus J. Teichmann 10.000 Euro an die Lebenshilfe Erlangen. Das Geld ist für die Förderstätte der Regnitz-Werkstätten bestimmt. Dort werden erwachsene Menschen mit schwerer Beeinträchtigung und hohem Hilfebedarf begleitet. Die Mitarbeitenden bieten ihnen verschiedene Beschäftigungsangebote. Heike Zitzelsberger, Einrichtungsleiterin, freut sich sehr, dass die großzügige Spende es ermöglicht, in der gerade im Bau befindlichen neuen Förderstätte in Spardorf einen Ruheraum mit zwei Bällebädern einzurichten. Diese können durch eine weiche Abdeckplatte auch als Sofa und Liegefläche genutzt werden.

Informationen in Leichter Sprache zu den Kommunalwahlen

Wahl-Hilfe
Ausschnitt vom Titel des Wahl-Hilfe-Hefts: Der bayerische Behinderten-Beauftragte und die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit haben das Heft herausgebracht.

„Einfach verstehen“ heißt das Wahl-Hilfe-Heft in Leichter Sprache zu den Kommunal-Wahlen 2020 in Bayern. Zusätzlich gibt es den Flyer „Barrierefreie Wahllokale und Verhaltenstipps für Wahlhelfer“. Daran hat auch die Lebenshilfe Bayern mitgearbeitet. Die PDF-Dateien von Heft und Flyer finden Sie, wenn Sie auf diesen link gehen: https://www.behindertenbeauftragte.bayern.de/themen/politische-teilhabe.php

Gute Stimmung beim Neujahrskonzert von Honey Sweet

Honey Sweet im Foyer der Regnitz-Werkstätten

Mit einem Neujahrskonzert begrüßte „Honey Sweet & The 7Ups“ das Jahr 2020. Bei guter Stimmung und vielen Gästen präsentierte die Band der Regnitz-Werkstätten eigene Songs zum Mitsingen und ihre neue, fünfte, CD. Mit dabei war Andreas Engel (hinten links) am Klavier und mit der Klarinette.

Großzügiges Weihnachtsgeschenk für die Regnitz-Werkstätten

Bei der Firma Wartenfelser mittendrin: Mitarbeitende der Regnitz-Werkstätten

Schon seit 1999 gibt es eine Kooperation zwischen dem Kunststoffspritzguß-Betrieb Wartenfelser und den Regnitz-Werkstätten. Was mit ersten kleinen Montage-Aufträgen begann, weitete sich über die Jahre immer mehr aus. Bis 2014 arbeitete eine Gruppe der Regnitz-Werkstätten mit der Firma Wartenfelser am Standort Erlangen Tür an Tür.
Mittlerweile ist die Firma nach Hemhofen/Zeckern gezogen und hat dort einen Platz für eine kleine Werkstattarbeitsgruppe geschaffen. In der Maschinenhalle konfektioniert, kontrolliert und montiert sie nun die verschiedensten Kunststoffprodukte.
Und immer wieder drückt sich die Verbundenheit von Wartenfelser auch durch Spenden aus. 3000 Euro hat die Werkstatt erhalten, die sich über dieses großzügige Weihnachtsgeschenk sehr gefreut hat.

Spende für eine neue Veehharfe

Hedwig Jaschinski (rechts), Präsidentin des Clubs vielseitig interessierter Frauen, überreicht die Spende an Michaela Kanawin.

Die Veeh-Harfen-Gruppe der Regnitz-Werkstätten war eingeladen, die Weihnachtsfeier des Erlanger Clubs vielseitig interessierter Frauen mitzugestalten. Die Gruppe unter der Leitung von Michaela Kanawin hatte ein aufmerksames Publikum, das auch etwas über die Regnitz-Werkstätten erfahren wollte. Sehr gefreut hat sich Michaela Kanawin über die Weihnachtsspende des Clubs in Höhe von 250 Euro. Das Geld dient dazu, die neu erworbene Veeh-Harfe zu finanzieren.

Honey Sweet laden zum Neujahrskonzert ein

Honey Sweet & The 7 Ups, hier beim Rathausplatz-Fest 2019

In der Aula der Regnitz-Werkstätten, Goerdelerstraße 3, präsentiert die Band Honey Sweet & The 7 Ups eigene Lieder zum mitsingen und ihre fünfte CD. Außerdem sind ein paar Überraschungen dabei. Am Freitag, 17. Januar, geht es um 17.30 los und endet gegen 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber die Band freut sich über Spenden. Sitzplätze sind begrenzt, daher bitte reservieren: Anita Rahm, Regnitz-Werkstätten, Goerdelerstraße 3, 91058 Erlangen oder per mail: anita.rahm@regnitz-werkstaetten.de