Bundesweite Kampagne: #DownIstInNichtOut

Im April soll im Bundestag über Ethik und vorgeburtliche Bluttests geredet werden. Um die Sicht von Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien zu unterstützen, hat die Lebenshilfe die bundesweite Kampagne „Down Ist In – Nicht Out“ gestartet. Sie sagt „Ja zur Vielfalt des menschlichen Lebens“ und fordert mehr Aufklärung, Beratung und Unterstützung für Familien.
In einer Stellungnahme mit 26 weiteren Organisationen spricht sich die Bundesvereinigung Lebenshilfe dagegen aus, den Bluttest auf Down-Syndrom in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen.
Das verstärke die Angst vor Behinderungen und verschärft die Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft. Der Druck auf Schwangere „alles zu tun, alles zu testen“ werde erhöht und falsche Hoffnung auf hunderprozentig sichere Testergebnisse geweckt. Auf ihrer Kampagnen-Seiten #DownIstInNichtOut gibt die Lebenshilfe-Bundesvereinigung ausführliche Antworten auf viele Fragen rund um die aktuelle Debatte zum Down-Syndrom-Test.

Tassen mit Wunschmotiv

Unter dem Label „Unikater“ haben die Regnitz-Werkstätten Tassen mit verschiedenen Motiven im Angebot. Die Tassen können auch mit Ihren individuellen Wunschmotiven gestaltet werden. Der Preis liegt zwischen 6.90 und 9.50 Euro. Ebenso produziert die Werkstatt eine Edelstahltasse, die an einen Rucksack gehängt werden kann. Kontakt: stefan.krebs@regnitz-werkstaetten.de, Telefon 09131/767117.

Sabine Grötsch hat die stellvertretende Werkstattleitung übernommen

Sabine Grötsch, stellvertretende Werkstattleitung

2011 fing Sabine Grötsch in den Regnitz-Werkstätten an und seit 2012 leitet sie den Begleitenden Dienst. Nun hat die 52-jährige eine weitere Aufgabe übernommen und ist stellvertretende Leiterin der Werkstatt. „Die Arbeit macht mir viel Spaß und ich freue mich, jetzt noch mehr für die Werkstatt verantwortlich zu sein.“

Neue Gruppenassistenten

Vier Mitarbeiter aus den Regnitz-Werkstätten haben erfolgreich die Qualifizierung zur Gruppenassistenz abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit drei weiteren mittelfränkischen Lebenshilfe-Werkstätten wird seit einigen Jahren die zweijährige Qualifizierung angeboten. Mitarbeiter der Werkstatt können sich so weitebilden und ihr Wissen in Theorie und Praxis angelehnt an den Berufs- und Werkstattalltag erweitern und vertiefen. Die Mitarbeiter nahmen dazu regelmäßig an Schulungen teil, lernten für die Zwischenprüfung und bestanden alle erfolgreich mit guten Noten die praktische und die theoretische Abschlussprüfung. Im feierlichen Rahmen übergab die Werkstatleitung Herr Laue Nadine Karg, Carmen Reis, Sabrina Linke und Martin Engelhard die Zertifikate. Herr Laue lobte die vier für ihren Einsatz und ihr Engagement, das zukünftig eine große Unterstützung im Gruppenalltag der Werkstätten darstellt.

Upcycling in den Regnitz-Werkstätten

150 Taschen entstehen für die Metropolregion Nürnberg aus einem Werbebanner.

Im Januar kam die Metropolregion Nürnberg mit einem interessanten Upcycling-Auftrag auf die Regnitz-Werkstätten der Erlanger Lebenshilfe zu. Aus einem Werbebanner des Nürnberg Digital Festival 2018 in der Größe von 17 x 7, 8 Metern sollen 150 Taschen entstehen. Das Banner ist nicht nur beschriftet, sondern auch mit einem überdimensionalen Selbstporträt von Dürer bedruckt.

Die Seniorengruppe der Regnitz-Werkstätten, bekannt für ihre Kreativität sowie Nähkünste, hat bereits mit der Produktion begonnen. Das ist nicht nur ein schöner Auftrag, sondern auch eine gute Werbung für die Werkstatt, denn die Taschen werden mit einem Hinweis auf die Herstellung versehen.

Besonders gefreut haben sich die Mitarbeitenden der Seniorengruppe über den Besuch von Eva Gansen vom Nürnberg Digital Festival mit den Kameramännern Fidel Kazman und Jacob Summa von endlosMedia aus Erlangen. Letztere haben Aufnahmen von der Taschenproduktion gemacht. Die Taschen werden bei einer Delegationsreise der Metropolregion Nürnberg verwendet.

Weihnachtsaktion der Regnitz-Werkstätten in den Arcaden

Elfriede Hartmann (links) und Elfriede Heuser aus den Regnitz-Werkstätten haben den Engel gerne in ihre Mitte genommen.

300 Weihnachtssterne hat die Seniorengruppe der Regnitz-Werkstätten für den Nikolaustag in den Arcaden gefertigt. In Begleitung eines Engels haben die Mitarbeiterinnen mit Behinderung, Elfriede Hartmann und Elfriede Heuser, die Sterne an Kunden verteilt. Das war für die beiden etwas ganz Besonderes. Die Kunden haben sich gefreut, mit dem einen oder anderen kamen die Damen ins Gespräch. Schon länger gibt es eine gute Partnerschaft mit dem Centermanagement der Arcaden, die mit solchen Aktionen gerne auf die Leistungen von Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe aufmerksam machen.

Kristian Gäbler ist neuer Geschäftsführer

Stefan Müller (links) wird den neuen Geschäftsführer Kristian Gäbler noch bis März 2019 begleiten.

Seit dem 1. November führt Kristian Gäbler die Geschäfte des Lebenshilfe-Vereins e.V., der Stiftung Lebenshilfe Erlangen und der Regnitz-Werkstätten. Stefan Müller, mehr als 25 Jahre Lebenshilfe-Geschäftsführer, wird den 35-jährigen noch bis März begleiten und dann in die passive Phase der Altersteilzeit gehen.
Kristian Gäbler hat Management im Gesundheitswesen studiert und währenddessen als Rettungssanitäter gearbeitet. Seine berufliche Laufbahn begann er bei einem großen Klinikbetreiber und leitete in den vergangenen sechseinhalb Jahren Krankenhäuser verschiedener Größen in Baden-Württemberg und Hessen.
Der gebürtige Leipziger freut sich, nun die Entwicklung der Lebenshilfe Erlangen und die verschiedenen Bereiche der Behindertenhilfe mitzugestalten. Er sei dankbar, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. „Wichtig ist mir eine gute Zusammenarbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie mit Menschen mit Behinderung, ihren Eltern und Angehörigen. Wir werden gemeinsam Herausforderungen und Veränderungen der kommenden Zeit meistern.“

Aktion der Lions: 670 Krapfen für die Lebenshilfe und ihre Einrichtungen

Günter Hammerl, Werkstattrat und Mitarbeiter in der Lebensmittelkonfektionierung, hat mitgeholfen, die Krapfen auszuladen.

Auch in diesem Jahr hat der Lions Club Erlangen zum 11. November Krapfen für einen guten Zweck verteilt. Die Lebenshilfe mit ihren Einrichtungen freute sich sehr, wieder dabei zu sein. 670  Krapfen haben die Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten in Empfang genommen.Die Aktion ist den „Lions Sportkids“ gewidmet. Sie ermöglicht benachteiligten Kindern der Pestalozzischule an zusätzlichen außerschulischen Sport-Angeboten teilzunehmen. Die Bäckerei „Der Beck“ hat zu einem Sonderpreis gebacken und für jeden Krapfen gehen 50 Cent an die „Sportkids“.

25 Jahre Veeh-Harfen

Im Oktober 2018 konnten wir mit knapp 60 Mitarbeitern und Angehörigen das 25jährige Veeh-Harfen Jubiläum in den Regnitz-Werkstätten feiern. Seit nun 25 Jahren wird dieses Instrument bei uns unterrichtet. Wegbegleiter und ehemalige Dozentinnen waren eingeladen mit uns dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern. Nach Konzerteinlagen der einzelnen Unterrichtsgruppen, konnte bei Kaffee und einem leckeren Kuchenbuffet in lockerer Atmosphäre in Erinnerungen und Auftrittserlebnissen geschwelgt werden.Danke an all die fleißigen Bäckerinnen und das Engagement aller Beteiligten. Vielen Dank auch für das unermüdliche Engagement unserer Veeh-Harfen Dozentin Frau Michaela Kanawin.

ÜberraschungsEis

Großen Spaß hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten am Workshop ÜberraschungsEis „Müll ist nicht gleich Müll“. Bei diesem Projekt entstanden Eisskulpturen in Form von Mülltonnen. Die Teilnehmenden sammelten dazu „Abfall“ in der Werkstatt: Zum Beispiel Fehldrucke aus der Holzmontage oder kaputte Kabel. Mit Hilfe der Künstlerin Kerstin Schulz wurden die Materialien in Mülltonnenformen geschichtet und mit Eiswürfeln und Wasser gefüllt. Die Eisskulpturen waren am Nachhaltigkeitstag auf dem Erlanger Schlossplatz zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher waren dazu eingeladen, sich den „Müll“ aus dem Eis zu picken und zu diskutieren, ob es wirklich Müll gibt oder nur Material am falschen Ort?