Krapfen für einen guten Zweck

Mitarbeitende der Lebensmittelkonfektionierung der Regnitz-Werkstätten haben insgesamt 700 Krapfen entgegen genommen.

„Zeigen Sie Herz mit unseren Krapfen“ – unter diesem Motto hat der Lions Club diese Hilfsaktion ins Leben gerufen. In diesem Jahr war es der 8. Erlanger Krapfenschmaus zum Sankt Martins-Tag und Faschingsanfang. Die Lebenshilfe mit ihren Einrichtungen wurde auch wieder von der Max und Justine Elsner-Stiftung mit 700 Krapfen beschenkt. Die Bäckerei „Der Beck“ hat zu einem Sonderpreis gebacken und für jeden Krapfen gehen 50 Cent an ein soziales Projekt für bedürftige und benachteiligte Kinder.

Bitte um Spenden für „Wahat Al-Farah“ im Libanon

Förderung für Menschen mit Beeinträchtigung bei „Wahat-al-Farah“

Seit 2018 sind die Stadt Erlangen und die nordlibanesische Kommune Bkeftine durch eine Projektpartnerschaft verbunden. In der aktuellen schweren Krise des Libanons rufen alle Erlanger Projektpartner*innen dazu auf – auch die Lebenshilfe gehört dazu – die Behindertenorganisation „Wahat Al-Farah“ mit Spenden zu helfen. Zurzeit wird dort mit Unterstützung der „Umweltstation Jugendfarm“ eine Einrichtung mit tiergestützter Pädagogik aufgebaut.
Der Libanon befindet sich in einer großen Wirtschaftskrise. Auch unsere libanesischen Partner*innen sind stark davon betroffen. Mit Hilfe des Erlanger Vereins „Freunde der Oase der Freude e.V.“ ist es bisher gelungen, das notwendige Fachpersonal bei Wahat Al-Farah zu halten. Dennoch wird momentan dringend weitere Hilfe benötigt, damit die Kinder, aber auch Mitarbeiter*innen die Schule und die Werkstätten von Wahat Al-Farah mit dem Bus erreichen können. Viele kommen aus den umgrenzenden Gemeinden und müssen oft einen langen Weg auf sich nehmen. Treibstoff ist knapp und teuer. Die Kosten hierfür können nicht von Wahat Al-Farah gedeckt werden und die meisten Familien können sich die Kosten für den täglichen Schulweg nicht mehr leisten.
Die Stadt Erlangen, die Jugendfarm und die Lebenshilfe bitten um Ihre Unterstützung. Der Verein „Freunde der Oase der Freude e.V.“ stellt sicher, dass jeder Euro direkt dort ankommt. Bitte spenden Sie an „Freunde der Oase der Freude e.V.“ über das Online-Spendenportal der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

Neue Geschenkidee: die Überraschungsbox

Eine originelle Überraschungsbox gibt es für verschiedene Anlässe

Sind Sie noch auf der Suche nach einer besonderen Geschenkidee? Die Seniorengruppe der Werkstatt bietet individuell gestaltete Überraschungsboxen an. Dabei können Sie zu den Themen Freizeit, Hobby, Geburtstag, Hochzeit, Nachwuchs oder einem von Ihnen persönlich gewählten Anlass eine Überraschungsbox in Auftrag geben. Die Seniorinnen und Senioren gestalten in liebevoller Detailarbeit zum Preis von 15,-€ eine Überraschungsbox nach Ihren Vorgaben und Wünschen. Dabei sollten Sie allerdings etwas Vorlaufzeit einplanen, da es unter Umständen eine Warteliste geben kann. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie Ihr Unikat unter der Telefonnummer 09131 – 767 137 in Auftrag geben. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.

Mit vielen Gästen neue Förderstätte in Spardorf eingeweiht

Der Hof des Buckenhofer Straße 1 in Spardorf füllt sich: Viele Gäste sind gekommen, um bei einem Frühschoppen gemeinsam die neue Förderstätte einzuweihen. „Wir sind sehr glücklich, nicht nur wegen der tollen Räume, sondern auch weil wir hier mittendrin sind“, sagt Einrichtungsleiterin Heike Zitzelsberger auf die Frage von Oberbürgermeister Janik, wie es denn so laufe. In dem Gebäude der Gewobau befinden sich neben der Förderstätte auch Personalwohnungen des Universitätsklinikums und gleich gegenüber liegt ein großes Einkaufszentrum.
Erst im Juli ist die Einrichtung, die zu den Regnitz-Werkstätten gehört, bezogen worden. Dort erleben Erwachsene mit schwerer Behinderung gesellschaftliche Teilhabe. „Alle sind begeistert und mitunter aufgeblüht“, erzählt ein Förderstätten-Mitarbeiter. Die Angehörigen unter den Gästen können das nur bestätigen und sind voll des Lobs.
Ein neues Domizil war dringend notwendig geworden, da das Gebäude in Bruck nicht mehr den Anforderungen entsprach und zu klein geworden war. In den großzügigen und hellen Gemeinschaftszimmern, Werk-, Bewegungs- und Therapie-Räumen bieten sich viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Davon konnte man sich bei Rundgängen in kleinen Gruppen ein Bild machen.
Dem Team um Heike Zitzelsberger ist es ein großes Anliegen, den Menschen mit schwerer Beeinträchtigung eine hohe Lebensqualität und Chancen auf persönliche Entfaltung zu bieten. „Wir sehen hier jeden Tag, dass unseren Klientinnen und Klienten mit hohem Hilfebedarf durch Unterstützung – ohne sie zu bevormunden –  ihr Leben gestalten können“, so Zitzelsberger.

7000,- Euro kommen der neuen Förderstätte in Spardorf zu Gute

Von links: Frank Morell, Lebenshilfe-Vorsitzender, Förderstätten-Leiterin Heike Zitzelsberger mit Kareem Mudhafar, Evosoft-Geschäftsführer Marcus Bernatzky und Sandra Zeug, Mitarbeiterin der Förderstätte

Zum Einzug in der neuen Förderstätte gab es nun ein besonders großzügiges Geschenk von der evosoft GmbH. 7000,- Euro hat die Firma, die IT-Lösungen für Unternehmen anbietet, gespendet. Daran hatten die Mitarbeitenden großen Anteil. Das Unternehmen wollte jedem als Ersatz für die ausgefallene Weihnachtsfeier eine bestimmte Summe zur Verfügung stellen. „Darauf verzichteten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um das Geld der Lebenshilfe zu spenden. Wir haben die Summe dann noch verdoppelt“, sagte Geschäftsführer Marcus Bernatzky bei seinem Besuch in der Förderstätte.
In der Einrichtung der Regnitz-Werkstätten werden Menschen mit schwerer Beeinträchtigung begleitet. Marcus Bernatzky hat sich davon überzeugt, dass die Spende gut angelegt ist. Bei einem kleinen Rundgang konnte er sich nicht nur von den verschiedenen Therapieräumen und Beschäftigungsmöglichkeiten ein Bild machen, sondern auch einige der Teilnehmenden in der Förderstätte kennenlernen. 

Neuer Vorstand der Lebenshilfe: Gut für die Zukunft aufgestellt

Von links: Elisabeth Preuß, Christian Kessler und Frank Morell (hinten), Thea Haußner, Ralf Wunderlich, Antje Wiesener, Marion Otto und Sandra Hartmann.

Bei der Mitgliederversammlung (MV) im Redoutensaal stand nach vier Jahren die Wahl des neuen Lebenshilfe-Vorstands an. Vorsitzender bleibt Frank Morell, das neue Mitglied, Dr. Elisabeth Preuß, ist 2. Vorsitzende. Schatzmeister bleibt Christian Kessler. Marion Otto und Ralf Wunderlich sind ebenfalls neu in den Vorstand gekommen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind ohne Gegenstimmen gewählt worden. Die Lebenshilfe fühlt sich mit dem neuen Vorstand gut für die Zukunft aufgestellt.
Zwei sehr verdiente Vorstandsmitglieder, Karin Werner und Peter Ruppert, sind nicht mehr angetreten. Die beiden haben viele Jahre die Entwicklung der Lebenshilfe begleitet, mitgeprägt und dazu beigetragen, die Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigung in Erlangen und im Landkreis zu verbessern.
Christian Kessler betonte auf auf der MV: „Bei uns steht nicht der Gewinn im Fokus, sondern der Mensch, und das ist gut so.“ Dennoch sei es wichtig, dass die Zahlen stimmen und „unser Verein steht finanziell gut da, auch dank vieler Spenden und zwei größeren Erbschaften“. Der Empfehlung, den Vorstand zu entlasten, sind die Mitglieder nachgekommen.

Mittendrin: die neue Förderstätte der Regnitz-Werkstätten in Spardorf

Schlüsselübergabe an die Lebenshilfe. Foto: GEWOBAU

In den letzten Wochen herrschte große Vorfreude und nun war es endlich soweit: Die Förderstätte der Regnitz-Werkstätten hat ihr neues Domizil in Spardorf bezogen. Kurz vor dem Einzug fand eine feierliche Schlüsselübergabe statt. Aufregend auch für Lilo Eschenbacher, Teilnehmerin der Förderstätte: Sie nahm gemeinsam mit Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe, den großen symbolischen Schlüssel entgegen. Neben der Lebenshilfe ist auch das Universitätsklinikum Mieter der Räume in dem ansprechenden Gebäude der Gewobau Erlangen.
Die Übergabe fand in Anwesenheit von Joachim Hermann, bayerischer Staatsminister des Inneren und für Integration, Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Bürgermeister sowie Gewobau-Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Volleth und Gewobau-Geschäftsführer Gernot Küchler statt. Minister Herrmann lobte das Bau-Projekt: „Mit jetzt rund 200 errichteten Personalunterkünften wird der besonderen Bedeutung des Universitätsklinikums für die Stadt Erlangen Rechnung getragen. Auch die Lebenshilfe erfüllt eine wichtige Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit mit ihr ist hervorzuheben.“
Die großzügigen freundlichen Räume der Förderstätte befinden sich im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss des Gebäudes auf 1319 Quadratmetern. Gleich gegenüber sind ein großes Einkaufszentrum und Ärztehäuser. Die Förderstätte mit den von ihr begleiteten Menschen ist also mittendrin.

Die Förderstätte freut sich über großzügige Spende

Vorne: Frank Morell (links), Lebenshilfe Vorsitzender, Leonie Gebhardt und Sascha Niedziela aus der Förderstätte mit Rotary-Präsident Prof. Wolfgang Peukert und Reihe hinten (von rechts) die Rotary-Mitglieder Thomas Fischer, Jürgen Zeus und Stefan Müller mit Förderstätten-Leiterin Heike Zitzelsberger

In Spardorf wird gerade die neue Förderstätte der Lebenshilfe Erlangen fertiggestellt und Anfang Juli steht der Einzug an. In dieser Einrichtung, die zu den Regnitz-Werkstätten gehört, werden Menschen mit schwerer Beeinträchtigung begleitet und erleben gesellschaftliche Teilhabe. Manche von ihnen können sich lautsprachlich nicht äußern, aber auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen … Deswegen gibt es Hilfsmittel der sogenannten Unterstützten Kommunikation. Dazu zählen einfache Bilder und Symbole bis zu computerbasierten Kommunikationshilfen mit Sprachausgabe. So zum Beispiel der Voxa-Sprachbilderrahmen: Bis zu sechs verschiedene Bilder, Piktogramme, Fotos oder Wörter sind im Einsatz, die jeweils mit einem Text bis zu 10 Sekunden besprochen werden können. Ein einfacher Druck auf das Bild genügt und die Botschaft wird wiedergegeben.
„Die Hilfsmittel dienen der Partizipation und Mitbestimmung der von uns begleiteten Menschen und die großzügige Unterstützung des Rotary Club Erlangen ermöglicht uns, weitere Geräte anzuschaffen“, so Heike Zitzelsberger, Leiterin der Förderstätte. Vier Mitglieder des Service Clubs übergaben eine Spende in Höhe von 6000 Euro am neuen Standort der Einrichtung. Bei einer Führung durch die neuen Räume zeigten sich die Gäste sehr interessiert und „wir wünschen der Lebenshilfe alles Gute für die Arbeit in dieser schönen wichtigen Einrichtung“, sagte Rotary-Präsident Prof. Wolfgang Peukert. Man freue sich, mit der Spende einen Beitrag dazu geleistet zu haben.

Ich bin mit meinem Leben zufrieden

Auszubildender Marius Beyer, rechts, und Werkstatt-Mitarbeitender Benni Dirr

Marius Beyer macht in der Lebenshilfe Erlangen eine kaufmännische Ausbildung. Gerade hat er vier Wochen den Bereich Öffentlichkeitsarbeit kennengelernt und ein kleines Porträt über Benny Dirr geschrieben:
Der junge Mann arbeitet in den Regnitz-Werkstätten und kommt aus Erlangen. „Ich wohne noch bei meinen Eltern, nicht weit von hier“. Dem 26-Jährigen gefällt die Arbeit in den Regnitz-Werkstätten und er findet sie abwechslungsreich. Seit 2014 arbeitet Benny Dirr dort, begonnen hat er im Berufsbildungsbereich (BBB). Was ist zurzeit Ihr Aufgabenbereich? „Ich arbeite an der Waage und wiege Schrauben ab, packe sie in Plastiktüten. Das ist für einen Firmen-Auftrag.“
In seiner Freizeit schaut Benni Dirr gerne fern, am liebsten Nachrichten. „Mein Hobby ist auch Musik hören, egal von welcher Musikgruppe oder Musikrichtung. Am Ende des Interviews betonte der Werkstattmitarbeiter: „Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden, so wie es ist.“

Mehr als 400 Verbände unterzeichnen Erklärung: Lebenshilfe ist dabei

Zum Auftakt des Wahljahres zeigen mehr als 400 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Sie warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. So haben sie eine bundesweite gemeinsame Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt verabschiedet. Auch die Lebenshilfe Erlangen mit den Regnitz-Werkstätten gehört zu den Unterzeichnerinnen. Mit Sorge beobachten die Organisationen, darunter auch Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt schürt. Und das nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.
„Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt … Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in der Erklärung. Ziel der Unterzeichnenden ist es, im Superwahljahr ein Zeichen für Demokratie zu setzen. Sie betonen, es komme auf jede Stimme an und fordern auf, zur Wahl zu gehen.
Der gesamte Erklärungstext und die Liste der Mitzeichnungen sind online unter www.wir-fmv.org abrufbar.