Treue Partner von „Stifte stiften“ haben insgesamt 18.500 Euro gespendet

Seniorbewohner der Lebenshilfe Erlangen: Gerade die älteren Menschen mit Behinderung profitieren von den vier zusätzlichen Auszubildenden durch „Stifte stiften“.

Seit vielen Jahren unterstützen die Sparkasse Erlangen, der Lions Club Erlangen, der Erlanger Leo Club Markgraf, die Elo Mineral Öl KG und die Nürnberger Königs Apotheke das Projekt „Stifte stiften“.  2018 ist hier insgesamt eine Spendensumme von 17 000 Euro zusammen gekommen. Erstmalig in diesem Jahr hat die Hildegard und Toby Rizzo-Stiftung die Lebenshilfe Erlangen bedacht und 1500 Euro für „Stifte stiften“ gespendet.
Mit „Stifte stiften“ finanziert die Lebenshilfe Erlangen allein durch Spenden vier zusätzliche Ausbildungsplätze für Heilerziehungspflegerinnen und  -Pfleger in ihren Wohnstätten. Dadurch verbessert sich die Betreuungsqualität und gleichzeitig bietet die Lebenshilfe jungen Menschen eine berufliche Perspektive.
Nur durch zuverlässige Partner hat die Lebenshilfe eine solide Basis, um das Projekt „Stifte stiften“ weiterzuführen. Über weitere Unterstützer und Einzelspenden würden wir uns freuen. Klicken Sie hier

Erlanger Inklusionspreis 2018 verliehen

Die Preisträger 2018 und ihre Laudatoren

„Die Verleihung des Inklusionspreises zeigt auch in diesem Jahr, wie viel unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, Inklusion umzusetzen und zu leben“, so Hermann Requardt, Vorsitzender der Stiftung Lebenshilfe Erlangen. Wieder erhielten drei Preisträger die Auszeichnung für das vorbildliche Engagement, Menschen mit Behinderung gesellschaftlich teilhaben zu lassen:
Einer von ihnen ist Peter Sehrbrock, der für die Abteilung „Grünunterhalt“ bei der GEWOBAU verantwortlich ist. Ein Praktikum bei ihm führte zur Festanstellung von Morris Handkammer, der früher in den Regnitz-Werkstätten gearbeitet hat.
Familie Ungerer hat den Preis bekommen, weil sie ihr Pflegekind, bei dem sich nach und nach eine schwere Behinderung herausgestellt hat, selbstverständlich in ihre Familie aufgenommen hat.
Ebenfalls geehrt wurde Kaspars Paegle, Vorsitzender des Vereins „Novuss Sport ohne Barrieren“. Zudem ging die Initiative für die inklusive Route bei der Rädli von ihm aus. Für das Preisgeld geht der Dank an die Spender Sparkasse Erlangen, Siemens, ABV Versicherungsmakler GmbH.

Kristian Gäbler ist neuer Geschäftsführer

Stefan Müller (links) wird den neuen Geschäftsführer Kristian Gäbler noch bis März 2019 begleiten.

Seit dem 1. November führt Kristian Gäbler die Geschäfte des Lebenshilfe-Vereins e.V., der Stiftung Lebenshilfe Erlangen und der Regnitz-Werkstätten. Stefan Müller, mehr als 25 Jahre Lebenshilfe-Geschäftsführer, wird den 35-jährigen noch bis März begleiten und dann in die passive Phase der Altersteilzeit gehen.
Kristian Gäbler hat Management im Gesundheitswesen studiert und währenddessen als Rettungssanitäter gearbeitet. Seine berufliche Laufbahn begann er bei einem großen Klinikbetreiber und leitete in den vergangenen sechseinhalb Jahren Krankenhäuser verschiedener Größen in Baden-Württemberg und Hessen.
Der gebürtige Leipziger freut sich, nun die Entwicklung der Lebenshilfe Erlangen und die verschiedenen Bereiche der Behindertenhilfe mitzugestalten. Er sei dankbar, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. „Wichtig ist mir eine gute Zusammenarbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie mit Menschen mit Behinderung, ihren Eltern und Angehörigen. Wir werden gemeinsam Herausforderungen und Veränderungen der kommenden Zeit meistern.“

1000 Euro für Honey Sweet von der Max und Justine Elsner Stiftung

Honey Sweet auf der Rampenschweinerei

Honey Sweet & The 7 Ups haben regelmäßig öffentliche Auftritte. Mit dabei sind auch Gastmusikerinnen und -musiker. Begeistert von der Band der Lebenshilfe und der Regnitz-Werkstätten zeigte sich das Publikum bei der letzten „Rampenschweinerei“ in Fürth. Für die musikalische Arbeit unter Leitung von Anita Rahm erhielten die Honeys  zum wiederholten Mal von der Max und Justine Elsner Stiftung eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Foto: Edda B. Lang

Regnitz-Werkstätten nominiert in der Kategorie exzellent:arbeit – Stand auf der Werkstätten:Messe

Die Regnitz-Werkstätten machen im Rahmen ihrer Produkt-Linie „Fisch mit Hut“ ein besonderes Angebot: Memo-Spiele und Kreisel aus Holz können individuell mit Logos und Fotos bedruckt werden.  Das weckte großes Interesse beim Behindertenwerk Main-Kinzig (BWMK), das seit 2009 die Internetplattform  „derfotobuchladen.de“  betreibt. Das BWMK wollte hier seine Produktpalette durch Holzartikel erweitern und fand in den Regnitz-Werkstätten den idealen Partner.
Seit Anfang des Jahres kooperieren die beiden und haben sich bei der „Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen“ (BAG WfbM) mit ihrer Dienstleistung „Der Fotobuchladen“ um den „exzellent“-Preis 2018 beworben. Dieser wird jedes Jahr anlässlich der Werkstätten:Messe in Nürnberg ausgeschrieben, die nächste Woche am 18. April beginnt. Die Regnitz-Werkstätten und das BWMK gehören zu den Nominierten in der Kategorie „excellent:arbeit“ und werden mit einer Urkunde gewürdigt.
Sie können die Regnitz-Werkstätten vom 18. bis 21. April auf der Messe in Nürnberg besuchen. Sie sind in Halle 12, 341 b, zu finden. Mitarbeiter mit Behinderung zeigen Ihnen, wie sie den brillanten Druck auf das Holz bringen.

Mitbestimmen und mitgestalten: Nichts ohne uns über uns

Vorstand

Der Vorstandsbeirat der Lebenshilfe Erlangen

Menschen mit Behinderung gestalten „ihre“ Lebenshilfe mit. Denn es heißt: „Nichts ohne uns über uns.“ In verschiedenen Beiräten nehmen Menschen mit Behinderung ihre Rechte wahr, mitzubestimmen. In der Lebenshilfe Erlangen gibt es die Bewohner-Vertretung, den Beirat der Offenen Behindertenarbeit, die Schüler-Mit-Verantwortung (SMV) der Georg-Zahn-Schule, den Werkstattrat und den Vorstandsbeirat. Der Vorstandsbeirat ist etwas Besonderes und setzt sich aus Mitgliedern aller genannten Selbstvertretungs-Gruppen zusammen. Er berät den Vorstand der Lebenshilfe und äußert Wünsche. Die beiden Gremien treffen sich regelmäßig.

Geschenke und Spenden für Kinder mit Behinderung

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Maria Wittmann-Sperber (2. von links), Leiterin der Frühförderung, freut sich über die Gaben der IFS-Mitarbeiterinnen Martina Schreiber (li.), Birgit Leonetti und Karin Tropsch (v. rechts).

Die Mitarbeitenden von IFS Deutschland haben zu Weihnachten bereits zum dritten Mal an Kinder mit Behinderung gedacht. Für 38 Mädchen und Jungen der Lebenshilfe-Frühförderung haben sie Geschenkewünsche erfüllt. Die Leiterin der Frühförderung, Maria Wittmann-Sperber, hat die liebevoll verpackten Geschenke persönlich abgeholt und ein wenig über ihre Arbeit berichtet. Die Frühförderung der Lebenshilfe ist Anlaufstelle für Eltern, wenn ein Baby mit Behinderung zur Welt kommt oder sich später langsamer entwickelt als andere Kinder. Sie bietet ganzheitliche Hilfe bis zum Eintritt des Kindes ins Schulalter: ob Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie, pädagogische Förderung und psychologische Beratung. „Die Kinder und ihre Familien liegen uns sehr am Herzen“, betonte Maria Wittmann-Sperber.
Ein monetäres Geschenk von IFS erhielt zudem der Integrative Lebenshilfe-Kindergarten Büchenbach aus dem Erlös der Weihnachtstombola. Kunden, Lieferanten, IFS selbst haben 400 Preise zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden 750 Lose verkauft. 1317,- Euro wurden in Form eines symbolischen Pakets an die Lebenshilfe überreicht.

ERA Gerd Bißbort Immobilien GmbH engagiert sich seit Jahren für die Lebenshilfe

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Gerd Bißbort (rechts) überreicht seine Spende an Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller

Schon seit einigen Jahren ist die ERA Gerd Bißbort Immobilien GmbH treuer Partner der Lebenshilfe Erlangen. Sie spendet regelmäßig und die letzte Zuwendung fiel besonders großzügig aus. 1175,- Euro hat Gerd Bißbort Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller überreicht.In der Immobilien-Branche ist eine so genannte „Tipp-Geber-Provision“ üblich. „Diese bezahlen wir nicht, sondern spenden lieber und gerne für Menschen mit Behinderung“, betont Gerd Bißbort. Für die Empfehlung einer in seinem Arbeitsgebiet zu verkaufenden und ihm bisher nicht bekannten Immobilie gehen 500,- Euro an die Lebenshilfe. Voraussetzung ist der erfolgreiche Verkauf. Aber auch, wenn es nicht zum Verkauf kommt, erhält die Lebenshilfe eine Spende in Höhe von 50,- Euro.
2015 feierte die ERA Gerd Bißbort Immobilien GmbH 20-jähriges Bestehen und erneuerte ihren Internetauftritt. Auch hier hat Gerd Bißbort an Menschen mit Behinderung gedacht. Es gibt einen Link zur Lebenshilfe und für jeden Klick darauf erhielt sie in den ersten Startwochen der Internetseite einen Euro. Der Link bleibt weiter bestehen, um auf die Arbeit der Lebenshilfe aufmerksam zu machen.