Gäste aus dem Libanon besuchten die Jugendfarm, eine Wohnstätte und die Regnitz-Werkstätten

Von links: Tobias Ott, Stadt Erlangen, Bewohnerin und Vorstandsbeirätin Sigrid Salzmann, Wohnstättenleiter Stefan Krämer und Andy Bernard, Jugendfarm, mit den Gästen aus dem Libanon.

Im libanesischen Bkeftine gibt es die für die Region vorbildliche Organisation „Wahat al-Farah“. Von ihr werden etwa 150 Kinder und Erwachsene mit Behinderung in einer Förderschule und Werkstatt betreut. Bereits im März war eine Delegation von „Wahat al-Farah“ zu Gast in Erlangen. Vor einigen Wochen stand der Gegenbesuch an.  Auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Andy Bernard, Lebenshilfe-Mitarbeiter auf der Jugendfarm, reisten mit. Vereinbart wurde dort, dass drei Mitarbeitende der libanesischen Einrichtung in Erlangen hospitieren.
Fouad Ibrahim, Suzane El Khoury und Dalal El Remlawy wurden entsendet, haben zunächst die Arbeit auf der Jugendfarm kennengelernt. Bei einem Besuch der Lebenshilfe-Wohnstätte Kitzinger Straße gab es angeregte Gespräche über die aktuellen Entwicklungen in der Behindertenhilfe in Deutschland und im Libanon. Die Gäste besichtigten dann die Wohnstätte und nahmen viele Anregungen mit. Zwar noch in ferner Zukunft, aber eine Wohnstätte in Bkeftine sei geplant. An einem anderen Tag standen die Besichtigung der Regnitz-Werkstätten und der Austausch mit den dortigen Kollegen auf dem Programm.