IFS-Mitarbeitende beschenken Kinder der Frühförderung

Unter dem Weihnachtsbaum im Foyer von IFS Deutschland in Tennenlohe warten die Geschenke auf ihre Abholung.

Man kann schon von einer kleinen Tradition sprechen, denn bereits zum achten Mal beschenken Mitarbeitende von IFS Deutschland Kinder der Lebenshilfe-Frühförderung. Es werden Wünsche erfüllt und liebevoll verpackt. Die Leiterinnen der vier Frühförderstellen bedanken sich herzlich für diese Aktion und die Treue von IFS.

Überraschung für den Inklusiven Kindergarten Büchenbach

Schon 2015 hat sich die Mönau-Apotheke in Büchenbach entschieden, in der Weihnachtszeit zu spenden statt zu schenken. Jedes Jahr wird eine andere Einrichtung bedacht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Roland Besel entscheiden mit, auf wen die Wahl fällt. Dieses Jahr war es der Inklusive Kindergarten Büchenbach. Leiterin Christine Mattke (rechts) freute sich sehr, dass Roland Besel persönlich einen symbolischen Scheck in Höhe von 1000 Euro vorbeigebracht hat. Davon werden drei neue Fahrzeuge für den Garten angeschafft. Als Dankeschön hatten die Kinder ein schönes weihnachtliches Plakat gestaltet.

Die Georg-Zahn-Schule freut sich über ein gespendetes Pflegebett

Lilly und Chris (Mitte) nahmen mit Schulleiter Matthias Roder (rechts) ein Pflegebett für die Georg-Zahn-Schule entgegen. Damit hat das Orthopädie Forum Erlangen einen schon länger gehegten Wunsch erfüllt. Stefan Dubois (links) übergab die Spende persönlich. Lilly hat das Bett schon getestet und für gut befunden. Weitere Schülerinnen und Schüler freuen sich darauf, es zu nutzen. Die Georg-Zahn-Schule sagt vielen Dank.

Krapfen für einen guten Zweck

Mitarbeitende der Lebensmittelkonfektionierung der Regnitz-Werkstätten haben insgesamt 700 Krapfen entgegen genommen.

„Zeigen Sie Herz mit unseren Krapfen“ – unter diesem Motto hat der Lions Club diese Hilfsaktion ins Leben gerufen. In diesem Jahr war es der 8. Erlanger Krapfenschmaus zum Sankt Martins-Tag und Faschingsanfang. Die Lebenshilfe mit ihren Einrichtungen wurde auch wieder von der Max und Justine Elsner-Stiftung mit 700 Krapfen beschenkt. Die Bäckerei „Der Beck“ hat zu einem Sonderpreis gebacken und für jeden Krapfen gehen 50 Cent an ein soziales Projekt für bedürftige und benachteiligte Kinder.

Große Freude über Modelleisenbahn

Kurzmitteilung

So viel Aufregung war lange nicht im Konferenzraum des Gemeinschaftlichen Wohnens in der Kitzinger Straße. Ein Spender, der nicht genannt werden möchte, hat der Lebenshilfe seine wunderschöne Mini-Spur-Modelleisenbahn geschenkt und sie persönlich vorbeigebracht. Beim Aufbau waren auch die Experten Joachim Zapf und Andreas Hahn dabei. Die beiden gehören zur Eisenbahn-Interessen-Gemeinschaft (EIG), die sich im Rahmen des Freizeitreffs der Offenen Behindertenarbeit schon vor längerem gegründet hat. (Der Treffpunkt berichtete.)
Mit Spannung beobachteten die Teilnehmenden der Seniorentagesstätte und Thomas Hofmann wie die verschiedenen Züge ans Laufen kamen. Der ehemalige Lebenshilfe-Vorsitzende hatte den Kontakt zum Spender vermittelt. Die Seniorentagesstätte freut sich sehr über dieses tolle Geschenk. „Und ich freue mich, dass ich die Eisenbahn in guten Händen weiß“, so der Spender. Die EIG wird sich um die Pflege kümmern und mit der Seniorentagestätte zusammenarbeiten.

7000,- Euro kommen der neuen Förderstätte in Spardorf zu Gute

Von links: Frank Morell, Lebenshilfe-Vorsitzender, Förderstätten-Leiterin Heike Zitzelsberger mit Kareem Mudhafar, Evosoft-Geschäftsführer Marcus Bernatzky und Sandra Zeug, Mitarbeiterin der Förderstätte

Zum Einzug in der neuen Förderstätte gab es nun ein besonders großzügiges Geschenk von der evosoft GmbH. 7000,- Euro hat die Firma, die IT-Lösungen für Unternehmen anbietet, gespendet. Daran hatten die Mitarbeitenden großen Anteil. Das Unternehmen wollte jedem als Ersatz für die ausgefallene Weihnachtsfeier eine bestimmte Summe zur Verfügung stellen. „Darauf verzichteten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um das Geld der Lebenshilfe zu spenden. Wir haben die Summe dann noch verdoppelt“, sagte Geschäftsführer Marcus Bernatzky bei seinem Besuch in der Förderstätte.
In der Einrichtung der Regnitz-Werkstätten werden Menschen mit schwerer Beeinträchtigung begleitet. Marcus Bernatzky hat sich davon überzeugt, dass die Spende gut angelegt ist. Bei einem kleinen Rundgang konnte er sich nicht nur von den verschiedenen Therapieräumen und Beschäftigungsmöglichkeiten ein Bild machen, sondern auch einige der Teilnehmenden in der Förderstätte kennenlernen. 

Lebenshilfe freut sich über Spende der Norma-Stiftung

Von links: Stefan Saam und Jörg Hueber von Norma, Katharina Dummet, Romy Dittrich und Kristian Gäbler von der Lebenshilfe

Schon häufiger hat die Manfred-Roth-Stiftung (Norma) besondere Vorhaben für Menschen mit Beeinträchtigung großzügig gefördert. Diesmal ist Verkaufsleiter Jörg Hueber auf die Lebenshilfe Erlangen zugekommen, um eine Spende in Höhe von 3000 Euro anzukündigen. Gemeinsam mit seinem Bereichsleiter Stefan Saam hat er diese persönlich überreicht. „Wir unterstützen gerne die Arbeit Lebenshilfe. Auch unsere Mitarbeitenden haben wir bei der Wahl der zu fördernden Organisation einbezogen.“
Die beiden Herren waren sehr interessiert, mehr über die Einrichtungen und Aktivitäten der Lebenshilfe zu erfahren. Dabei hatten sie auch Gelegenheit, Romy Dittrich und Katharina Dummet kennenzulernen. Letztere ist neben einer Tätigkeit in der Werkstatt-Küche auch auf einem Gemüsehof beschäftigt. Die Lebenshilfe und Stefan Saam wollen in Kontakt bleiben und schauen, wie die Möglichkeiten für ein Praktikum oder einen Außenarbeitsplatz bei der Norma sind.

Ein Tipi als Begegnungsort im Inklusiven Waldkindergarten

Ein Herzensprojekt des Inklusiven Waldkindergartens in Eckenhaid konnte nun verwirklicht werden: ein eigenes Tipi. Nach engagierten Einsatz einer Mitarbeiterin und ihrer Vermittlung eines Experten kam nun in Kooperation mit dem Bauamt der Gemeinde Eckental und vielen freiwilligen Helfern das Projekt zum Erfolg.
Mit reiner Muskelkraft richteten Helfer, davon viele Väter der Wurzelkinder, das riesige Tipi auf. Es war eine tolle Zusammenarbeit des gesamten Teams. Dank gilt der Gemeinde Eckental, die das Material beschafft und finanziert hat, und allen, die sich an verschiedensten Stellen eingebracht haben.
Das Tipi als zentraler Begegnungsort bietet der ganzen Gruppe Raum und Unterschlupf, um sich zu treffen und auch um dort zu spielen. Platz für Gäste und die Kinder der ab Herbst startenden zweiten Waldgruppe ist ebenfalls noch vorhanden. (Von Hannah Ponsel)

Die Förderstätte freut sich über großzügige Spende

Vorne: Frank Morell (links), Lebenshilfe Vorsitzender, Leonie Gebhardt und Sascha Niedziela aus der Förderstätte mit Rotary-Präsident Prof. Wolfgang Peukert und Reihe hinten (von rechts) die Rotary-Mitglieder Thomas Fischer, Jürgen Zeus und Stefan Müller mit Förderstätten-Leiterin Heike Zitzelsberger

In Spardorf wird gerade die neue Förderstätte der Lebenshilfe Erlangen fertiggestellt und Anfang Juli steht der Einzug an. In dieser Einrichtung, die zu den Regnitz-Werkstätten gehört, werden Menschen mit schwerer Beeinträchtigung begleitet und erleben gesellschaftliche Teilhabe. Manche von ihnen können sich lautsprachlich nicht äußern, aber auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen … Deswegen gibt es Hilfsmittel der sogenannten Unterstützten Kommunikation. Dazu zählen einfache Bilder und Symbole bis zu computerbasierten Kommunikationshilfen mit Sprachausgabe. So zum Beispiel der Voxa-Sprachbilderrahmen: Bis zu sechs verschiedene Bilder, Piktogramme, Fotos oder Wörter sind im Einsatz, die jeweils mit einem Text bis zu 10 Sekunden besprochen werden können. Ein einfacher Druck auf das Bild genügt und die Botschaft wird wiedergegeben.
„Die Hilfsmittel dienen der Partizipation und Mitbestimmung der von uns begleiteten Menschen und die großzügige Unterstützung des Rotary Club Erlangen ermöglicht uns, weitere Geräte anzuschaffen“, so Heike Zitzelsberger, Leiterin der Förderstätte. Vier Mitglieder des Service Clubs übergaben eine Spende in Höhe von 6000 Euro am neuen Standort der Einrichtung. Bei einer Führung durch die neuen Räume zeigten sich die Gäste sehr interessiert und „wir wünschen der Lebenshilfe alles Gute für die Arbeit in dieser schönen wichtigen Einrichtung“, sagte Rotary-Präsident Prof. Wolfgang Peukert. Man freue sich, mit der Spende einen Beitrag dazu geleistet zu haben.

Mindestens 3500 Schritte täglich zu Gunsten der Lebenshilfe Erlangen

Stefan Leidenberger, Siemens Healthineers, (von links) mit Stefan Ziska und Michael Vogel von der Lebenshilfe

Wegen der Corona-Pandemie wird bei Siemens Healthineers seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 immer noch im Home-Office gearbeitet. Um die 150 Mitarbeitenden der Abteilung Enterprise Services zur Bewegung zu motivieren, hat die Leitung Anfang des Jahres eine „Winter Challenge“ ausgerufen. Es galt, mindestens 3500 Schritte am Tag zu gehen und am besten mehr. Die Anzahl aller Schritte der Einzelnen ist täglich über drei Monate festgehalten worden und jeder Lauf-Monat diente einem anderen guten Zweck.
Die Lebenshilfe freut sich, dass die Mitarbeitenden sich dafür entschieden hatten, auch die Lebenshilfe Erlangen zu bedenken. Persönlich überreichte Stefan Leidenberger einen symbolischen Scheck in Höhe von 3000 Euro an Michael Vogel, stellvertretender Geschäftsführer der Lebenshilfe, und Stefan Ziska, der am Empfang der Lebenshilfe einen Außenarbeitsplatz der Regnitz-Werkstätten hat. Der junge Mann erzählte von seiner Arbeit und Stefan Leidenberger hörte interessiert zu. Ebenso war er neugierig, etwas über die Arbeit in der Lebenshilfe zu erfahren und ihre Situation in der Pandemie.