Die Lebenshilfe wurde wieder beim Arcadenlauf bedacht

Centermanager Vladimir Tinchev (Mitte), freut sich, dem Lebenshilfe-Vorsitzenden Frank Morell (zweiter von rechts) und Alexander Breu (links daneben), Leiter der Außenwohngruppen, mit Lebenshilfe-Bewohnern den symbolischen Scheck zu überreichen.

Bis zu zehn Kilometer legten Athleten beim 32. Erlangen Arcaden-Lauf zurück – 602 Profi- und Hobbysportler überquerten die Ziellinie in der Mönau. Noch vor dem Startschuss spendeten die Erlangen Arcaden 2.000 Euro an die Lebenshilfe Erlangen. Körperliche Fitness und soziale Projekte zu fördern, vereint sich für die Arcaden in dem jährlich stattfindenden Lauf. Dieses Mal lud das Einkaufszentrum zusammen mit der Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen zu dem Sportereignis ein. Die Erlangen Arcaden sind als Hauptsponsor nicht nur Namensgeber des Events, sondern unterstützen bei diesem Anlass gerne die Lebenshilfe Erlangen. Centermanager Vladimir Tinchev und sein Team setzen seit zwei Jahren Projekte gemeinsam mit der Lebenshilfe sowie den Regnitz-Werkstätten um und sind gerne an der Seite von Menschen mit Behinderung.

Aktion „Herz zeigen“: Lebenshilfe Erlangen und Regnitz-Werkstätten sind dabei

Bis zum 23. September rückt der dm-drogerie markt mit der Aktion „Herz zeigen“ lokales Engagement in den Fokus. Die Erlanger Filiale in der Cumianastraße 1 hat neben einer weiteren Organisation die Lebenshilfe mit den Regnitz-Werkstätten eingeladen, sich zu präsentieren. Die Kunden können in diesem Zeitraum vor Ort mit Herz-Kärtchen für ihren Favoriten stimmen. Das Ergebnis der Abstimmung wird über die Höhe der jeweiligen Spendensumme entscheiden. Keiner der Spendenpartner geht leer aus. Stimmen Sie mit ab!

Gäste aus dem Libanon besuchten die Jugendfarm, eine Wohnstätte und die Regnitz-Werkstätten

Von links: Tobias Ott, Stadt Erlangen, Bewohnerin und Vorstandsbeirätin Sigrid Salzmann, Wohnstättenleiter Stefan Krämer und Andy Bernard, Jugendfarm, mit den Gästen aus dem Libanon.

Im libanesischen Bkeftine gibt es die für die Region vorbildliche Organisation „Wahat al-Farah“. Von ihr werden etwa 150 Kinder und Erwachsene mit Behinderung in einer Förderschule und Werkstatt betreut. Bereits im März war eine Delegation von „Wahat al-Farah“ zu Gast in Erlangen. Vor einigen Wochen stand der Gegenbesuch an.  Auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Andy Bernard, Lebenshilfe-Mitarbeiter auf der Jugendfarm, reisten mit. Vereinbart wurde dort, dass drei Mitarbeitende der libanesischen Einrichtung in Erlangen hospitieren.
Fouad Ibrahim, Suzane El Khoury und Dalal El Remlawy wurden entsendet, haben zunächst die Arbeit auf der Jugendfarm kennengelernt. Bei einem Besuch der Lebenshilfe-Wohnstätte Kitzinger Straße gab es angeregte Gespräche über die aktuellen Entwicklungen in der Behindertenhilfe in Deutschland und im Libanon. Die Gäste besichtigten dann die Wohnstätte und nahmen viele Anregungen mit. Zwar noch in ferner Zukunft, aber eine Wohnstätte in Bkeftine sei geplant. An einem anderen Tag standen die Besichtigung der Regnitz-Werkstätten und der Austausch mit den dortigen Kollegen auf dem Programm.

Die Wohnstätte in der Joseph-Will-Straße hat Geburtstag gefeiert

Die Bewohnervertretung begrüßt die Gäste zum Frühschoppen. Rechts von ihr Wohnstättenleiterin Christina Makanga, links Vorsitzender Frank Morell

1998 hat die Lebenshilfe ihre zweite Wohnstätte in Büchenbach eröffnet. 36 Menschen haben dort ihr Zuhause. Zum Beispiel Erika Schörmal. Die 57-jährige lebt seit 2000 in der Joseph-Will-Straße und fühlt sich dort sehr wohl. Sie und alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner haben natürlich das 20-jährige Bestehen gefeiert. Dazu hatte die Wohnstätte auch Gäste zu einem Frühschoppen in ihren schönen Hof eingeladen. Sie wurden nicht nur von der Wohnstättenleitung und dem Lebenshilfe-Vorsitzenden Frank Morell willkommen geheißen, sondern auch von der Bewohnervertretung. Es war ein geselliger, entspannter Vormittag mit netten Menschen, Musik und gutem Essen. Besonderer Höhepunkt war die Akrobatik- und Tanz-Vorstellung von Kinden und Jugendlichen aus der Nachbarschaft.

Einladung zum Treffen von Eltern und ihren Kindern mit Down-Syndrom

Die Frühförderung der Lebenshilfe, Außenstelle Ost, lädt Eltern und ihre Kinder mit Down-Syndrom zu einem Treffen ein. Und zwar am Mittwoch, den 19. September, Beginn ist um 15.45 Uhr. Bei schönem Wetter trifft man sich auf dem Spielplatz beim Gleis 3, Neunkirchner Straße 7 in Eckental-Eschenau. Sonst in den Räumen der Frühförderung in Eschenau, Eschenauer Hauptstraße 18. Damit Eltern Gelegenheit zum Austausch haben, werden die Kinder betreut. Um hier das Personal planen zu können, bitten wir um Anmeldung. Mail: christa.heinrichsmeier@lebenshilfe-erlangen.de, Telefon 09126-27499-99 oder 0171-3616981

Inklusives Ferienangebot kam gut an

Begeistert sagte die Frühförderstelle Eckental zu, als sie das Jugendbüro der Gemeinde bat, sich mit einem inklusiven Angebot am Sommerferienprogramm zu beteiligen. An zwei Tagen wurden die Räume der Außenstelle Ost zu einer „Kreativwerkstatt“. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren gestalteten trendige Stoffrucksäcke. Zur Verfügung standen: Stoffmalfarben für Hand- und Fußabdrücke, diverse Stempel, glitzernde Pailletten, Materialien zur Herstellung von Kordeln mit Federn oder Perlen, Stoffe zum Aufbügeln und so weiter. In entspannter Stimmung wurde gemalt, gedruckt, genäht  – jeder nach individuellem Geschmack und eigenen Fähigkeiten. Die Kinder konnten sich jederzeit an die Mitarbeiterinnen der Frühförderung wenden, wenn sie Hilfe brauchten, halfen sich teilweise auch untereinander oder gaben sich gegenseitig Tipps und Anregungen. Heraus kamen lauter wunderbare Einzelstücke!

Landespflegegeld Bayern: Neue Leistung für Menschen mit Behinderung

Christl Weber mit ihrer Tochter Elke, die mit dem Down-Syndrom zur Welt kam.

Die bayerische Staatsregierung hat beschlossen, ein Bayerisches Landespflegegeld einzuführen. Diese Leistung, die bereits ab September 2018 erbracht werden soll, beträgt 1.000 Euro jährlich.
Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein: Pflegegrad 2 und höher sowie Hauptwohnsitz in Bayern. Das Landespflegegeld wird unabhängig davon erbracht werden, ob die Pflegebedürftigen im häuslichen Umfeld oder in einer stationären Einrichtung leben. Das Landespflegegeld ist eine steuerfreie Leistung. Es wird sich weder auf das Pflegegeld nach dem Sozialgesetzbuch XI (SGB) auswirken noch wird es bei existenzsichernden Leistungen wie Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II („Hartz 4“) als Einkommen angerechnet werden. Voraussichtlich wird auch bei Leistungen der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege nach SGB XII keine Anrechnung stattfinden.
Um die Leistung zu erhalten, müssen Sie Ihren Antrag bei der Landespflegegeldstelle, 81050 München, einreichen und zwar bis 31. Dezember 2018. Unter www.landespflegegeld.bayern.de finden Sie das Antragsformular sowie weitere Informationen zum Landespflegegeld. Antragsformulare gibt es auch bei der Stadt Erlangen, beim Landratsamt, beim Finanzamt und beim Zentrum Bayern Familie und Soziales.

Erlanger Stadtwerke zeigten „Das Leben ist ein Fest“ zu Gunsten der Lebenshilfe

Beim Kinoabend an der Bleiche füllten sich die Reihen schnell. Foto: Erlanger Stadtwerke

Bereits kurz vor 20 Uhr war der Andrang schon groß beim Auftakt zum SommerNachtFilmFestival in Erlangen. Als es um 21 Uhr losging, waren alle 700 Plätze belegt. Es lief die wunderbare französische Komödie „Das Leben ist ein Fest“. Die Erlanger Stadtwerke haben den Film zu Gunsten der Lebenshilfe gezeigt. Der Erlös aus den Karten betrug um die 4250 Euro. Das Geld fließt in den Sozialfonds der Lebenshilfe, der alte Menschen mit Behinderung individuell unterstützt.

Musikunterricht für alle

Katrin Heinz-Karg (Foto) ist Musikpädagogin und Musikwissenschaftlerin. Sie hat seit 20 Jahren Unterrichts-Erfahrung. Ihr liegt es am Herzen, jedem Menschen seinen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Nun hat sie sich mit einer Musikschule in Gremsdorf selbstständig gemacht und sich auf Menschen mit Behinderung und auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen spezialisiert. Bei ihr geht es nicht um eine bestimmte musikalische Leistung. Alle Schülerinnen und Schüler, mit oder ohne Behinderung, werden individuell nach ihren Möglichkeiten und Talenten gefördert. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf folgender Internet-Seite: mina-musikunterricht.de, telefonisch ist Katrin-Heinz-Karg unter 09193/5088110 zu erreichen.

Eisenbahnfans suchen Raum – Vorführung im Freizeittreff

Die Eisenbahnfans Andreas Hahn (links) und Joachim Zapf

Wir sind Freunde aus den Regnitz Werkstätten in Erlangen und haben eine Interessengemeinschaft für den Aufbau einer Modelleisenbahnanlage (EIG) gegründet.
Vor kurzem haben wir im Freizeittreff der Offenen Behindertenarbeit unsere Modelleisenbahn vorgeführt. Zu beobachten gab es eine Modelleisenbahn in Größe H0 (1:87) und eine in  Größe N (1:160). Dazu konnte man Züge der Deutschen Bundesbahn aus der Zeit von 1960 bis 1980 steuern. Die Besucher haben ein hohes Interesse gezeigt und waren von der aufgebauten Anlage fasziniert. Daher sucht die Interessengemeinschaft weitere Mitglieder.
Außerdem sind die Freunde der EIG weiterhin auf der Suche nach einem Raum für die Eisenbahn und weitere Modellbauaktivitäten. Das kann eine Garage, ein Abstellraum oder ein alter Schuppen sein. Wir freuen uns, wenn Sie sich melden.
Kontakt zur EIG vermittelt die Offene Behindertenarbeit: 09131/9207181.
Andreas Hahn und Joachim Zapf, Mitglieder der Eisenbahngruppe