Besondere Blume zum Valentinstag aus den Regnitz-Werkstätten

Julia Borchers (links) und Elfriede Heuser (rechts) aus den Regnitz-Werkstätten waren zum Start der Blumenaktion in den Arcaden dabei.

Die Erlangen Arcaden hatten sich in diesem Jahr für eine besondere Blumenaktion am Valentinstag entschieden. Sie beauftragten die Regnitz-Werkstätten der Lebenshilfe Erlangen, 500 Blumen zu basteln. Kein kleiner Auftrag, aber die Leiterin der Seniorengruppe der Regnitz-Werkstätten war sofort Feuer und Flamme. Das sei eine tolle Aufgabe für ihre Leute.
Dazu Vladimir Tinchev, Centermanager der Erlangen Arcaden: „Die Blumen sind wunderschön geworden. Wir freuen uns, dass wir so auf Menschen mit Behinderung und ihre Leistungen aufmerksam machen konnten. Gleichzeitig haben wir unseren Kunden eine Freude bereitet.“
Julia Borchers und Elfriede Heuser, zwei der Seniorinnen aus der Werkstatt, halfen zu Anfang beim Verteilen „ihrer“ Blumen mit. Letztere war gar nicht mehr zu bremsen.
Die Kooperation zwischen den Arcaden und der Lebenshilfe wird im Laufe des Jahres fortgesetzt. So ist der Vorstandsbeirat der Lebenshilfe demnächst zu einem Rundgang in die Arcaden eingeladen. Weil dort umgebaut wird, möchten Vladimir Tinchev und sein Team von Menschen mit Behinderung erfahren, welche Verbesserungen Richtung Barrierefreiheit – zum Beispiel in Bezug auf die Wegweiser – gut wären.

Theaterspiel in der Förderstätte – jeder hat nach seinen Möglichkeiten mitgemacht

„Fichtenbaum und Palme“ ist ein Text von Heinrich Heine und vertont hat ihn Fanny Hensel. Dazu haben (von links) Kevin Eckstein, Anette Linzmaier und Michael Wahl aus der Förderstätte der Regnitz-Werkstätten mit ihrer Betreuerin Tina Stark ein kleines Theaterstück aufgeführt. Jeder bekam seine Aufgabe, war für Ton oder Licht zuständig, und die Kulisse hat Anette Linzmaier gemalt. Das Holzgestell dazu fertigte die Gruppe 4 der Förderstätte.
„Alle haben toll mitgemacht und jeder wird da abgeholt, wo er steht. Je nach Einschränkung probieren wir einfach aus, was möglich ist“, so Gruppenleiter Ulrich Gressmann und Tina Stark. Es war die erste Theaterarbeit in der Förderstätte und weitere soll folgen.

Bundesvereinigung Lebenshilfe tanzt ins Jubiläumsjahr: Video auf You Tube

Als vor 60 Jahren die Bundesvereinigung Lebenshilfe gegründet wurde, hätten sich Eltern von Kindern mit Behinderung dies nicht träumen lassen: Menschen mit und ohne Behinderung, alte und junge, tanzen ausgelassen durch die Straßen und stecken alle mit ihrer Lebensfreude an. „Hey, Welt!“ heißt das gelungene dreiminütige Musikvideo, das die Lebenshilfe zu ihrem Jubiläum gedreht hat. Es ist online unter https://youtu.be/CMWtY-Gs-ek abrufbar.
Überall in Deutschland bildeten sich nach Gründung des Bundesverbands örtliche Lebenshilfe-Vereine. Heute sind es mehr als 500 mit rund 130.000 Mitgliedern. Die Lebenshilfe Erlangen war 1960 die erste in Bayern.

Der Bagger rückte an: Große Freude im Inklusiven Waldkindergarten

In den vergangenen Wochen wurde gebuddelt und gegraben. Für die Kinder des inklusiven Waldkindergartens der Lebenshilfe Erlangen ist das nichts Ungewöhnliches. Aber dieses Mal war es besonders spannend. Um die neue Feuerwehrzufahrt auszubauen und mit Schotter zu befestigen, rückten gleich mehrere Bagger und auch LKW an. Die Mitarbeiter der Baufirma staunten nicht schlecht über das interessierte Publikum, das tatkräftig dabei half, den restlichen Schotter im Wasserablauf vor dem Bauwagen zu verteilen. Die angehenden Bauarbeiter durften auch einen Blick in den Bagger werfen und selbst ausprobieren, wie sich ein echter Baggerfahrer fühlt.
Text und Foto: Andrea Schönwandt

Inklusiver Kindergarten im Röthelheimpark: Die Märchenfee war zu Gast

Mit Spannung verfolgten die Mädchen und Jungen des Inklusiven Kindergartens den Auftritt der Märchenfee. Sie erzählte das Märchen „Frau Holle“ und ließ die Handlung mit Figuren lebendig werden. Bevor die Aufführung begann, tanzten draußen wie auf Bestellung große weiße Flocken. Die Darbietung der Märchenfee war einer Spende der HypoVereinsbank Erlangen zu verdanken.

Spende der Sparkasse für die Frühförderstelle in Büchenbach

Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller (hinten links Mitte) bei der Spendenübergabe der Sparkasse

Seit jeher engagiert sich die Sparkasse in der Region für die Region. Auch nach dem Zusammenschluss der Sparkassen in Erlangen und Höchstadt wird die Tradition der Spendenübergabe Ende des Jahres fortgeführt. Dabei werden gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung unterstützt. Auch die Lebenshilfe wurde in diesem Jahr wieder mit 1000 Euro bedacht, die in die Ausstattung eines neuen Bewegungsraumes für die Frühförderstelle in Büchenbach fließen.

Familienwoche im Dünenhof an der Nordsee

Archivbild von einer Familienwoche

Im Hotel Dünenhof an der Nordsee am Rand von Cuxhaven findet vom 2. bis 8. April eine Familienwoche für Eltern mit behinderten Kindern statt. Einige Plätze sind noch frei. Es gibt Kinderprogramm, Kinderbetreuung am Abend und für Eltern Gesprächsrunden, die christlich geprägt sind. Das Hotel mit komfortablen Zimmern und Sauna ist barrierefrei. Bei Interesse wenden Sie sich an das Ferienhotel Dünenhof. Telefon 0 47 23/71 23-0, E-Mail info@duenenhof.org, www.duenenhof.org

Städtepartnerschaft: Hilfe für Menschen mit Behinderung in Russland

Thomas Neumann zu Besuch bei Sergej in der Wohngemeinschaft „Ich und Du“ in Russland

„Es war beeindruckend, zu sehen, was durch städtepartnerschaftliches Engagement entsteht und zu erfahren, was die Partnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir für die Menschen mit Behinderung vor Ort bewirkt“, sagte Thomas Neumann, Leiter Assistenzdienst Wohnen der Lebenshilfe, nach seiner Rückkehr aus Russland. Er war als Vertreter der Lebenshilfe Erlangen mit anderen nach Pskov  gereist, um an einem Symposium zum Thema „Ambulante Pflegedienste für Menschen mit geistigen Behinderungen in der Kommune“ teilzunehmen. Dort berichtete er über die ambulanten Wohnformen der Lebenshilfe.
Starke Eindrücke hat der Besuch hinterlassen, zu dem auch die Besichtigung einer Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, einer Werkstatt und einer Wohngruppe gehörte. Alle drei Einrichtungen bilden ein vorbildliches Heilpädagogisches Zentrum, das ein Pilotprojekt mit deutscher Unterstützung ist. Wer mehr über den Besuch in Russland erfahren möchte, gehe auf nachstehenden Link:
https://erlangenwladimir.wordpress.com/2017/11/30/denkst-du-an-engel-so-bewegen-sie-ihre-fluegel/

Dank Spenden konnten die Honeys neue Schlagzeuge kaufen

Band-Mitglieder beim Einkauf von neuen Instrumenten.

2017 gab es für Honey Sweet & The 7Ups“ Grund zu feiern: Seit dreißig Jahren besteht die Band der Regnitz-Werkstätten und der Lebenshilfe. Zum Jubiläum hat sie von der Werkstatt 300 Euro geschenkt bekommen und von der Max und Justine Elsner Stiftung gab es eine Spende in Höhe von 1500 Euro. Das Geld ermöglichte der Band, bei Thomann zwei neue Schlagzeuge mit den dazugehörigen Transporttaschen, eine Bass-Tasche, Mikrophon-Ständer und verschiedene Kabel zu kaufen. Von Thomann gibt es für die Honeys immer einen Nachlass von 3% oder es werden schon mal einzelne Posten reduziert.

Weihnachtswünsche für Kinder der Frühförderung erfüllt

Karin Tropsch von IFS (rechts) freut sich, die Weihnachtspäckchen für die Frühförderung an Anja de Bruyn von der Lebenshilfe zu übergeben.

Zum fünften Mal haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IFS Deutschland mit Sitz in Tennenlohe Kinder der Frühförderung zu Weihnachten bedacht. 30 selbst gebastelte Wunschkarten hingen am Tannenbaum im Foyer von IFS und waren schnell gepflückt. Anja de Bruyn von der Lebenshilfe hat die liebevoll verpackten Päckchen zum Verteilen an die Mädchen und Jungen in Empfang genommen. Die Frühförderung freut sich sehr über diese schöne Aktion und das treue Engagement der IFS-Mitarbeitenden.