Tag der Offenen Tür im Inklusiven Waldkindergarten am 21. Juli

Ab in den Wald … die Kinder im Waldkindergarten erkunden gerne die Natur.

Am Samstag, 21. Juli, zwischen 14.30 und 18 Uhr lädt der Inklusive Waldkindergarten zum Tag der Offenen Tür ein. Die Besucherinnen und Besucher erfahren spannende spannende Details zum Konzept und Alltag des Lebens und Lernens im Wald. Es gibt ein buntes Programm  im Niedrigseilgarten. Eine Kunstversteigerung ist ebenso geplant wie eine musikalische Präsentation der Waldkinder. Für Speis und Trank ist gesorgt. Aus Umweltschutzgründen wird darum gebeten, Picknick-Geschirr mitzubringen. Der Kindergarten in Eckenhaid liegt im Waldstück gegenüber des SC Eckenhaid, (Waldstraße 15).

Musikunterricht für alle

Katrin Heinz-Karg (Foto) ist Musikpädagogin und Musikwissenschaftlerin. Sie hat seit 20 Jahren Unterrichts-Erfahrung. Ihr liegt es am Herzen, jedem Menschen seinen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Nun hat sie sich mit einer Musikschule in Gremsdorf selbstständig gemacht und sich auf Menschen mit Behinderung und auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen spezialisiert. Bei ihr geht es nicht um eine bestimmte musikalische Leistung. Alle Schülerinnen und Schüler, mit oder ohne Behinderung, werden individuell nach ihren Möglichkeiten und Talenten gefördert. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf folgender Internet-Seite: mina-musikunterricht.de, telefonisch ist Katrin-Heinz-Karg unter 09193/5088110 zu erreichen.

Eisenbahnfans suchen Raum – Vorführung im Freizeittreff

Die Eisenbahnfans Andreas Hahn (links) und Joachim Zapf

Wir sind Freunde aus den Regnitz Werkstätten in Erlangen und haben eine Interessengemeinschaft für den Aufbau einer Modelleisenbahnanlage (EIG) gegründet.
Vor kurzem haben wir im Freizeittreff der Offenen Behindertenarbeit unsere Modelleisenbahn vorgeführt. Zu beobachten gab es eine Modelleisenbahn in Größe H0 (1:87) und eine in  Größe N (1:160). Dazu konnte man Züge der Deutschen Bundesbahn aus der Zeit von 1960 bis 1980 steuern. Die Besucher haben ein hohes Interesse gezeigt und waren von der aufgebauten Anlage fasziniert. Daher sucht die Interessengemeinschaft weitere Mitglieder.
Außerdem sind die Freunde der EIG weiterhin auf der Suche nach einem Raum für die Eisenbahn und weitere Modellbauaktivitäten. Das kann eine Garage, ein Abstellraum oder ein alter Schuppen sein. Wir freuen uns, wenn Sie sich melden.
Kontakt zur EIG vermittelt die Offene Behindertenarbeit: 09131/9207181.
Andreas Hahn und Joachim Zapf, Mitglieder der Eisenbahngruppe

Buntes und lebendiges „Fest der Begegnung“ im Novotel gefeiert – 1480,- Euro Erlös

Die Trommelgruppe der Georg-Zahn-Schule kam gut an.

Zum 5. Mal haben das Novotel und die Lebenshilfe Erlangen das „Fest der Begegnung“ unter dem Motto „Spiele(n) ohne Grenzen“ veranstaltet und jedes Jahr war mehr los. Diesmal betrug der Erlös für die Lebenshilfe aus dem Verkauf von Speisen und Getränken 1480,- Euro.
Ganz entspannt mischten sich Groß und Klein, Menschen mit und ohne Behinderung. Zählten in den ersten drei Jahren noch überwiegend Lebenshilfe-Familien zu den Besucherinnen und Besuchern hat das Fest nun größere Kreise gezogen. „Wir haben es in der Zeitung gelesen und waren mal neugierig. Unsere beiden Töchter haben keinen Kontakt zu behinderten Kindern. Wir fanden das eine gute Gelegenheit“, so eine Familie.
Bei den Spielen waren Kicker, das barrierefreie Novuss-Spiel, Torwand-Schießen und ein Riesenmemory sowie die Hotelralley besonders beliebt. Völlig aus dem Häuschen waren die Kinder, aber auch manch‘ ein Erwachsener, von der Begegnung mit Anton dem Affen und Kasimir Krähe aus der Zeichentrickserie „Helden der Stadt“. Die Kostüme der beiden sowie Spielsachen sind Simba Toys zu verdanken.
Neben dem Novotel-Team, das in der Küche durch zwei Köche aus den Regnitz-Werkstätten unterstützt wurde, haben noch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dazu beigetragen, dass alles reibungslos geklappt hat. Dazu zählten Schülerinnen und Schüler der Ernst-Penzoldt-Schule, Liane Franta und Andrea Hutzler von der HypoVereinsbank, das Deutsch-Französische Institut Erlangen, Kaspar Paegle vom Verein Novuss Sport ohne Barrieren e.V., Sebastian Schöner sowie der Fußballverein Atlético Erlangen.

Grund zu feiern: 40 Jahre Wohnstätte Kitzinger Straße

Ein Prost auf 40 Jahre Kitzinger Straße. Die drei Damen (von links) Sigrid Hagen, Jutta Arlt und Elfriede Hartmann gehörten 1978 zu den ersten Bewohnern.

1978 eröffnete die Lebenshilfe Erlangen die erste Wohnstätte mit 24 Plätzen in Erlangen-Büchenbach. Dieses Wohnangebot war ein Meilenstein in der Entwicklung der Einrichtungen und Dienstleistungen der Lebenshilfe.
Jutta Arlt, Sigrid Hagen und Elfriede Hartmann gehörten zu den ersten, die damals einzogen. Alle drei Seniorinnen fühlen sich bis heute wohl in ihrem Lebenshilfe-Zuhause. Besonders auch für sie war das Jubiläumsfest ein großer Tag.
Viele Gäste kamen, Wulli & Sonja sorgten für Musik, eine bebilderte Zeitreise zeigte, wie sich die Wohnstätte Kitzinger Straße weiterentwickelt hat. „Das Wohnheim von der Lebenshilfe hat vieles schon erlebt. Wie schön, dass es nicht zittert, wie schön, dass es nicht bebt“, lautete der Refrain eines Liedes, den die Seniorengruppe der Wohnstätte mit ihrer Betreuerin Barbara Ruckdeschel vorgetragen hat.
Vor einigen Jahren ist neben das alte Gebäude eine neues dazugekommen und heute haben 42 Frauen und Männer mit Behinderung in der Wohnstätte ihren Lebensmittelpunkt.  „Das Haus hier ist freundlich und großzügig, die Betreuten sollen gesellschaftlich teilhaben, ein Leben so normal und selbstbestimmt wie möglich führen können“, sagte Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe, in seinem Grußwort. Michael Vogel, Gesamtleitung Wohnen, betonte mit einem Schmunzeln: „Die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren individuellen Bedürfnissen halten uns auf Trab, fordern, aber fördern uns auch.“

Viele Kunden vom Rewe-Markt am Rudeltplatz spenden ihren Pfandbon der Lebenshilfe Erlangen

Die Lebenshilfe Erlangen konnte Heiko Klein vom Büchenbacher Rewe-Markt am Rudeltplatz gewinnen, eine besondere Spendenaktion für Menschen mit Behinderung umzusetzen. So hängt seit Kurzem gleich im Eingangsbereich des Supermarktes neben den Automaten für die Pfandflaschen ein einladendes Plakat mit der Bitte: Spenden Sie Ihr Pfand für die Lebenshilfe Erlangen. Darunter befindet sich ein Kästchen, in das die Kunden ihren Bon einwerfen können (Foto).
Schon nach einer Woche musste die Box das erste Mal geleert werden. Dass die Aktion so gut angenommen wird, freut Heiko Klein und Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller sehr. Eine Kassiererin berichtete, sie sähe auch viele junge Leute, die mitmachen.
Die Lebenshilfe hat gezielt den Büchenbacher Rewe-Markt gewählt, da sich sowohl eine Außenstelle ihrer Frühförderung am Rudeltplatz als auch nicht weit entfernt weitere Einrichtungen befinden. Seniorinnen und Senioren mit Behinderung und eine Betreuerin aus der Wohnstätte Kitzinger Straße kümmern sich als Unterstützung für die Geschäftsstelle der Lebenshilfe um das Leeren der Pfandbox.

Bewerben Sie sich für den Erlanger Inklusionspreis – Unterstützung der Sparkasse

Scheckübergabe: (von links) Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller, Lebenshilfe-Bewohnerin Gertrud Hübler und Matthias Frühwald von der Sparkasse Erlangen-Höchstadt

Gertrud Hübler (Foto) lebt in einer Wohnstätte. Sie und alle Betreuten der Lebenshilfe Erlangen sollen gesellschaftlich teilhaben. Inklusion ist dazu das Stichwort. Seit mehr als zehn Jahren würdigt die Stiftung Lebenshilfe Erlangen Einzelpersonen, Institutionen und Unternehmen, die sich für Menschen mit Behinderung und ihre Teilhabe engagieren. Auch in diesem Jahr ist der Erlanger Inklusionspreis ausgeschrieben und bis Ende Juli läuft die Bewerbungsfrist. Informationen dazu und ein Bewerbungsformular finden Sie hier:
http://www.lebenshilfe-erlangen.de/erlanger_inklusionspreis. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Die Sparkasse Erlangen-Höchstadt unterstützt die Verleihung seit vielen Jahren mit einer Spende für das Preisgeld in Höhe von 750 Euro. Insgesamt beträgt es 3000 Euro und das Geld wird auf maximal drei Preisträger aufgeteilt.

Project Life Stiftung nimmt soziale Verantwortung wahr

Von links: Dr. Inge Schwemmle, Hospiz Verein, Frank Morell, Lebenshilfe, Gabriella Sand, Stadtjugendamt, Jörg Muskat, Project Immobilien Wohnen AG, Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß

Der„Project Immobilien Wohnen AG“ ist es wichtig, neben dem wirtschaftlichen Interesse auch sozial zu handeln und zwar dort, wo sie ihre Bauvorhaben realisieren. Erlangen gehört zurzeit dazu. So hat die 2007 gegründete „Project Life Stiftung“ nun drei Institutionen der Stadt mit Spenden bedacht: Jeweils 1000 Euro bekamen die Lebenshilfe Erlangen, der Hospiz Verein Erlangen und das Jugendhaus Black Box. Das Geld für die Lebenshilfe fließt in den Sozialfonds, mit dem ältere Menschen in den Wohnstätten unterstützt werden.

Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann besuchte die Regnitz-Werkstätten

Von links: Peter Pfann, Werkstattleiter Reha, Frank Morell, Lebenshilfe-Vorsitzender, Matthias Laue, Werkstattleiter Technik, Alexandra Hiersemann und Günter Hammerl, Werkstattrat. In ihrer Mitte: Zainab Haideri, Teilnehmerin im Berufsbildungsbereich

„Ich bin der wichtigste Mann hier. Ich kümmere mich um Fragen der Kollegen,“ betonte Günter Hammerl gegenüber der bayerischen Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann. Sie war sehr interessiert, was der Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten über seine Aufgabe als Werkstattrat zu erzählen hatte.
Es war bereits ihr zweiter Besuch in der Lebenshilfe-Werkstatt und diesmal lernte sie auch Frank Morell kennen, seit Sommer 2017 neuer Vorsitzender der Lebenshilfe. Im Austausch mit ihm, Günter Hammerl, den Werkstattleitern Matthias Laue und Peter Pfann erfuhr sie viel Wissenswertes über die verschiedenen Arbeits-Bereiche, die Finanzierung und die Lebenshilfe allgemein.
Alexandra Hiersemann berichtete einiges über ihre politische Arbeit im Landtag sowie vor Ort und hob hervor, wie wichtig ihr ein ernsthaftes Miteinander zwischen allen Menschen sei und dass die Gesellschaft nicht auseinander brechen dürfe.
Das Treffen endete mit einem kleinen Rundgang durch die Werkstatt, bei dem die Landtagsabgeordnete den Berufsbildungsbereich, die Lebensmittelkonfektionierung und die Förderstätte kennen lernte.

1000 Euro für Honey Sweet von der Max und Justine Elsner Stiftung

Honey Sweet auf der Rampenschweinerei

Honey Sweet & The 7 Ups haben regelmäßig öffentliche Auftritte. Mit dabei sind auch Gastmusikerinnen und -musiker. Begeistert von der Band der Lebenshilfe und der Regnitz-Werkstätten zeigte sich das Publikum bei der letzten „Rampenschweinerei“ in Fürth. Für die musikalische Arbeit unter Leitung von Anita Rahm erhielten die Honeys  zum wiederholten Mal von der Max und Justine Elsner Stiftung eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Foto: Edda B. Lang