Info-Broschüre zum ErlangenPass in Leichter Sprache erschienen

Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen mit wenig Geld können bei der Stadt den so genannten Erlangen Pass beantragen. Mit diesem Pass gibt es viele Vergünstigungen, um am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen: zum Beispiel fürs Schwimmbad, Museum und Theater. Jetzt ist dazu eine Broschüre in Leichter Sprache erschienen, die darüber informiert, wer den Pass beantragen und wo man ihn überall einsetzen kann.
Die Broschüre ist im Erlanger Rathaus erhältlich und einige Exemplare sind auch in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Erlangen vorhanden. Den ErlangenPass beantragen muss man beim Sozialamt, Zimmer 503 oder 504, Rathausplatz 1, geöffnet Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Montag von 14 bis 18 Uhr. Telefon: 09131/8619-30 oder 862539, erlangenpass@stadt.erlangen.de

Beim Marathon des Laufclub21 in Fürth mit gelaufen

Teilnehmende der Lebenshilfe Erlangen beim Marathon in Fürth

Seit vielen Jahren organisiert der Fürther Laufclub21 zum Welt-Down-Syndrom-Tag im März einen Marathon. Diesmal sind auch Bewohner und Begleiterinnen der Lebenshilfe Erlangen in Fürth mit gelaufen. Sie wählten die 6-Kilometer-Strecke aus und waren glücklich, dabei gewesen zu sein. Die Idee dazu hatte Bewohner Florian Wolfram (vorne links).

Fotoausstellung „Frauen.Bilder.Weiterdenken“

Ausstellung zum Thema Frauen
Sigrid Salzmann, Mitglied im Vorstandsbeirat und Bewohnerin der Lebenshilfe, ist mit ihrem Porträt in der Ausstellung vertreten.

 „Frau sein“ – was bedeutet das eigentlich? Wie muss ich aussehen, wie muss ich mich verhalten, wie muss ich sein, um es richtig zu machen, richtig als Frau? Die Fotoausstellung „Frauen.Bilder.Weiterdenken.“ des Referats gegen Diskriminierung und Rassismus der Studierendenvertretung der FAU gibt Impulse für die Auseinandersetzung mit diesen Fragen.
Die Ausstellung „Frauen.Bilder.Weiterdenken.“ zeigt Fotografien von unterschiedlichen Frauen aus Erlangen, divers in ihrem Aussehen, ihrem biographischen Hintergrund, ihren Lebenszielen und ihrem Alltag. Mit dabei ist auch Sigrid Salzmann, die Mitglied im Vorstandsbeirat der Lebenshilfe Erlangen ist.
Die Wanderausstellung wird an fünf Ausstellungsorten in Erlangen zu sehen sein. Am 8. Mai um 18.30 Uhr ist der Auftakt mit einer Vernissage im Bürgersaal der Stadtbibliothek. Die Ausstellung kann dort vom 8. Mai bis 4. Juni besucht werden. Vom 6. Juni bis 2. August im Universitätsklinikum, 5. bis 16. August in der Universitätsbibliothek und 19. bis 30. August in der Neustädter Kirche. Ihren Abschluss findet die Ausstellung vom 2. bis 13. September im Rathausfoyer Erlangen.

Bundesweite Kampagne: #DownIstInNichtOut

Im April soll im Bundestag über Ethik und vorgeburtliche Bluttests geredet werden. Um die Sicht von Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien zu unterstützen, hat die Lebenshilfe die bundesweite Kampagne „Down Ist In – Nicht Out“ gestartet. Sie sagt „Ja zur Vielfalt des menschlichen Lebens“ und fordert mehr Aufklärung, Beratung und Unterstützung für Familien.
In einer Stellungnahme mit 26 weiteren Organisationen spricht sich die Bundesvereinigung Lebenshilfe dagegen aus, den Bluttest auf Down-Syndrom in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen.
Das verstärke die Angst vor Behinderungen und verschärft die Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft. Der Druck auf Schwangere „alles zu tun, alles zu testen“ werde erhöht und falsche Hoffnung auf hunderprozentig sichere Testergebnisse geweckt. Auf ihrer Kampagnen-Seiten #DownIstInNichtOut gibt die Lebenshilfe-Bundesvereinigung ausführliche Antworten auf viele Fragen rund um die aktuelle Debatte zum Down-Syndrom-Test.

Theaterjugend präsentiert „Das Goldene Amulett“ in Obermichelbach

Kalif Umar Ibn Abdal al-Aziz war ein sehr gütiger Herrscher. Als er einmal mit seiner Frau auf Reisen ging, um seinen Bruder zu besuchen, kehrte das Paar nicht mehr zurück. Das war für die Tochter der beiden sehr schlimm. Großwesir Almansor übernimmt die Regierungsgeschäfte und soll dann zum Kalifen ernannt werden. Doch das wird nicht so einfach, wie er es sich vorgestellt hat.
Die Theaterjugend spielt das orientalische Märchen „Das Goldene Amulett“ am Sonntag, 31. März, Samstag und Sonntag, 6. und 7. April sowie am Samstag, 13. April, jeweils um 15 Uhr in der Bürgerhalle Obermichelbach. Das Märchen ist geeignet für Menschen ab 3 Jahren.
Die Vorstellung am 13. April ist eine vereinfachte und gekürzte Fassung für Menschen mit Behinderung und wird zu Gunsten der Lebenshilfe aufgeführt.
Informationen auch unter www.theaterverein.obermichelbach.net

Mit Rasselkonzert den Frühling gelockt

Die Wurzelkinder haben Rasseln gebaut.

Die Kinder des Inklusiven Waldkindergartens haben ihr Bestes gegeben, um den Winter zu vertreiben und den Frühling willkommen zu heißen. So bastelten die Wurzelkinder nachhaltige Musikinstrumente aus Stöcken und gesammelten Kronkorken. Ob ihr Rassel-Konzert den Frühling wirklich angelockt hat, werden sie in den nächsten Wochen hautnah erleben. Erste Anzeichen wie Knospen und Frühblüher haben die Kinder bereits entdeckt. Andrea Schönwandt

Ausstellung „Farb:ERHeiterung“ noch bis zum 28. März zu sehen

Ausschnitt aus einem Bild von Gerald Leibl

Farbenfrohe Leinwände sollen Auge und Herz erfreuen. Erstmalig sind Werke des Künstlers Gerald Leibl sowie von Malerinnen und Malern der Lebenshilfe Erlangen gemeinsam zu sehen: in der Ausstellung „Farb:ERHeiterung“. Sie läuft noch bis zum 29. März 2019. Ort ist das Rathaus in Eckental, Rathausplatz 1. Öffnungszeiten: Montag: 8-12 Uhr, Dienstag 8-12 und 14-18 Uhr, Mittwoch bis Freitag: 8-12 Uhr. Gerald Leibl arbeitet regelmäßig mit den Lebenshilfe-Künstlern in Kursen der Offenen Behindertenarbeit (OBA). Er spendet den Erlös aus dem Verkauf seiner Werke komplett der OBA.

Drei Novuss-Spieltische für die Lebenshilfe

Michael Vogel (links), Gesamtleitung Wohnen, und Lebenshilfe-Bewohner mit Spender Thomas Hofmann sowie Caspars Paegle (4. und 5. von links)

Das Spiel Novuss ist barrierefrei, erinnert an Billard und die Regeln sind einfach. So ist es ein Spiel für alle und auch in der Lebenshilfe sehr beliebt. Deswegen hat Thomas Hofmann, ehemaliger Vorsitzender der Lebenshilfe, drei Novuss-Tische im Wert von 900 Euro für die Wohnstätte und Seniorentagesstätte gespendet. Das kam bei den Bewohnern gut an. Kaspars Paegle, Vorsitzender des Vereins „Novuss Sport ohne Barrieren“, hat die Tische persönlich vorbei gebracht und gleich einen aufgebaut. Und los ging es mit dem ersten Spiel.

3000 Euro für die Arbeit der Lebenshilfe Erlangen

Von links: Frank Morell und Karin Werner vom Vorstand der Lebenshilfe Erlangen mit Werner Strasser und Oliver Wachter vom City Fitness sowie Bezirksrätin Alexandra Wunderlich.

Mit mehreren Aktionen hat City Fitness Spenden zu Gunsten der Lebenshilfe Erlangen gesammelt. Höhepunkt war jetzt der Cycling Marathon. Das Fahren mit den Trainingsrädern wurde professionell von Mitarbeitenden des City Fitness unterstützt. Für das leibliche Wohl zeigte sich Rewe und Der Beck spendabel. Auch einige Firmen, so das Autohaus Konrad, die Rohrreinigung Bischoff und die Sepp. Med GmbH sowie die Bezirksrätin und CSU-Kreisvorsitzende Alexandra Wunderlich, haben die Aktion unterstützt. City Fitness-Geschäftsführer Werner Strasser hat noch aufgerundet und insgesamt ist eine Spendensumme von 3000 Euro zusammengekommen. Werner und Angie Strasser haben schon häufiger die Lebenshilfe-Arbeit für Menschen mit Behinderung unterstützt.

10.000 Euro für Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Von links: Dr. Wilhelm Polster, Vorstand der Manfred-Roth-Stiftung, und Klaus Teichmann, Stiftungsrat, übergeben den symbolischen Scheck an Karin Werner vom Lebenshilfe-Vorstand und an Lebenshilfe-Geschäftsführer Kristian Gäbler.

Kinder und Jugendliche mit Behinderung werden in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte unterrichtet und gefördert. Die individuelle Unterstützung richtet sich an den Stärken der einzelnen aus und hat den Menschen ganzheitlich im Blick.
Ende des Jahres 2018 hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen zu Spenden für einen Schulgarten aufgerufen. Die Manfred-Roth-Stiftung ist dem Aufruf gefolgt und hat der Lebenshilfe für den Garten und auch für weitere Aktivitäten zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung 10.000 Euro gespendet.