Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann besuchte die Regnitz-Werkstätten

Von links: Peter Pfann, Werkstattleiter Reha, Frank Morell, Lebenshilfe-Vorsitzender, Matthias Laue, Werkstattleiter Technik, Alexandra Hiersemann und Günter Hammerl, Werkstattrat. In ihrer Mitte: Zainab Haideri, Teilnehmerin im Berufsbildungsbereich

„Ich bin der wichtigste Mann hier. Ich kümmere mich um Fragen der Kollegen,“ betonte Günter Hammerl gegenüber der bayerischen Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann. Sie war sehr interessiert, was der Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten über seine Aufgabe als Werkstattrat zu erzählen hatte.
Es war bereits ihr zweiter Besuch in der Lebenshilfe-Werkstatt und diesmal lernte sie auch Frank Morell kennen, seit Sommer 2017 neuer Vorsitzender der Lebenshilfe. Im Austausch mit ihm, Günter Hammerl, den Werkstattleitern Matthias Laue und Peter Pfann erfuhr sie viel Wissenswertes über die verschiedenen Arbeits-Bereiche, die Finanzierung und die Lebenshilfe allgemein.
Alexandra Hiersemann berichtete einiges über ihre politische Arbeit und hob hervor, wie wichtig ihr ein ernsthaftes Miteinander zwischen allen Menschen sei und dass die Gesellschaft nicht auseinander brechen dürfe.
Das Treffen endete mit einem kleinen Rundgang durch die Werkstatt, bei dem die Landtagsabgeordnete den Berufsbildungsbereich, die Lebensmittelkonfektionierung und die Förderstätte kennen lernte.

1000 Euro für Honey Sweet von der Max und Justine Elsner Stiftung

Honey Sweet auf der Rampenschweinerei

Honey Sweet & The 7 Ups haben regelmäßig öffentliche Auftritte. Mit dabei sind auch Gastmusikerinnen und -musiker. Begeistert von der Band der Lebenshilfe und der Regnitz-Werkstätten zeigte sich das Publikum bei der letzten „Rampenschweinerei“ in Fürth. Für die musikalische Arbeit unter Leitung von Anita Rahm erhielten die Honeys  zum wiederholten Mal von der Max und Justine Elsner Stiftung eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Foto: Edda B. Lang

Fröhliches Frühlingsfest im Waldkindergarten der Lebenshilfe

Die Kinder des Inklusiven Waldkindergartens in Eckenhaid haben mit einem Frühlingsfest den Winter ausgetrieben und das einjährige Bestehen des Lebenshilfe-Waldkindergartens gefeiert. Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte und Freunde waren dazu eingeladen. Eine kleine Rundreise endete am Erzählkreis, in dem die Kinder ihren Kindergartentag Revue passieren lassen.
Mit vielen Liedern und Gitarrenklängen hießen die Mädchen und Jungen dort den Frühling willkommen. Kreativ ging es weiter: Zwischen zwei Bäumen war ein Spinnennetz gespannt, das gemeinsam mit Märchenwolle, Schneckenhäusern, Kiefernzapfen und bunt bemalten Stöcken geschmückt wurde.
Vom Bauhof gab es zum ersten Geburtstag eine neue Plane, die über dem Frühstücksplatz der Kinder angebracht wurde. Viele Gäste packten kräftig mit an, um weitere Sitzgelegenheiten und Baumstämme in die richtige Position zu rollen. Dann setzte sich das fröhliche Beisammensein einschließlich Stärkung fort.
Andrea Schönwandt

Wachsam für die Menschlichkeit – Protest gegen Anfrage der AFD

Slogan der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe mit Sitz in Berlin ist erschüttert über die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zu schwer behinderten Menschen in Deutschland. Darin möchte die AfD unter anderem wissen: „Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Behinderten seit 2012 entwickelt, insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen?“ Außerdem fragt die Partei, wie viele Fälle der durch Heirat in der Familie entstandenen Behinderungen einen Migrationshintergrund hätten. Damit bereite sie den Boden für Ausgrenzung und gefährde gesellschaftliche Solidarität.
Gemeinsam mit vielen anderen Verbänden hat sich die Bundesvereinigung Lebenshilfe gegen diese Anfrage der AFD gestellt und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung vom 22. April eine Anzeige mit folgendem Text geschaltet:
Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit. Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.
Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel.
Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.
Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.
Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe

Zu Besuch bei der Lebenshilfe Nürnberger Land

In den Moritzberg-Werkstätten: (von links) Frank Morell, Lebenshilfe-Vorsitzender Erlangen, mit Mitarbeiter Michael Odörfer, Gerhard John, Vorsitzender Lebenshilfe Nürnberger Land, und stellvertr. Werkstattleiter Peter Rump

Die Lebenshilfen in Mittelfranken pflegen ein gutes Miteinander und tauschen sich gerne mal aus. Deswegen hat sich Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe Erlangen, über die Einladung in die Lebenshilfe Nürnberger Land gefreut. Mit deren Vorsitzenden Gerhard John sprach er unter anderem über Inklusion und Fördermöglichkeiten für Menschen mit Behinderung jeden Alters.
Peter Rump, pädagogischer Leiter der Moritzberg-Werkstätten, führte durch verschiedene Fertigungsbereiche  wie der Schreinerei oder Automobilteil-Montage. „Ich habe starke Eindrücke mitgenommen und fand den informativen Dialog sehr bereichernd“, so Frank Morell, der den Vorsitz der Lebenshilfe Erlangen im Sommer 2017 übernahm.

Honey Sweet & The 7 Ups spielen auf der Rampenschweinerei in Führt

Die Rampenschweinerei ist eine Offene Bühne, auf der Künstler aus allen Sparten etwas darbieten können –  einfach zum Spaß. Sie findet einmal im Monat in der Regel in Fürth statt. Am kommenden Dienstag, 24. April, sind auch „Honey Sweet & The 7 Ups“,  die Band der Regnitz-Werkstätten, mit dabei. Der abwechslungsreiche Abend beginnt um 20 Uhr in der Kofferfabrik, Fürth, Lange Straße 81, U-Bahn Stadtgrenze.

Regnitz-Werkstätten nominiert in der Kategorie exzellent:arbeit – Stand auf der Werkstätten:Messe

Die Regnitz-Werkstätten machen im Rahmen ihrer Produkt-Linie „Fisch mit Hut“ ein besonderes Angebot: Memo-Spiele und Kreisel aus Holz können individuell mit Logos und Fotos bedruckt werden.  Das weckte großes Interesse beim Behindertenwerk Main-Kinzig (BWMK), das seit 2009 die Internetplattform  „derfotobuchladen.de“  betreibt. Das BWMK wollte hier seine Produktpalette durch Holzartikel erweitern und fand in den Regnitz-Werkstätten den idealen Partner.
Seit Anfang des Jahres kooperieren die beiden und haben sich bei der „Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen“ (BAG WfbM) mit ihrer Dienstleistung „Der Fotobuchladen“ um den „exzellent“-Preis 2018 beworben. Dieser wird jedes Jahr anlässlich der Werkstätten:Messe in Nürnberg ausgeschrieben, die nächste Woche am 18. April beginnt. Die Regnitz-Werkstätten und das BWMK gehören zu den Nominierten in der Kategorie „excellent:arbeit“ und werden mit einer Urkunde gewürdigt.
Sie können die Regnitz-Werkstätten vom 18. bis 21. April auf der Messe in Nürnberg besuchen. Sie sind in Halle 12, 341 b, zu finden. Mitarbeiter mit Behinderung zeigen Ihnen, wie sie den brillanten Druck auf das Holz bringen.

Eier bemalt und Osterbrunnen in Haidhof geschmückt

Das Hotel  Schlossberg in Gräfenberg Haidhof hatte Ute Grellmann (Foto) und andere Seniorinnen und Senioren der Lebenshilfe zum Ostereier Bemalen eingeladen. Die schönen dekorativen Eier schmücken nun den Osterbrunnen in Haidhof. Auch hier haben die Frauen und Männer mit Behinderung mitgewirkt.

Vier Herren und Emilie weihen neuen Snoezelen-Raum ein

Von links: Frank Morell, Vorsitzender der Lebenshilfe, Stefan Müller, Lebenshilfe-Geschäftsführer, Dr. Wilhelm Polster von der Norma-Stiftung mit Sandro und Emilie.

Dr. Wilhelm Polster, Vorstand der Manfred Roth-Stiftung (Norma), kam persönlich vorbei, um den neuen Snoezelen-Raum in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte mit einzuweihen: „Die Lebenshilfe ist unterstützenswürdig und gerne haben wir die 13000 Euro für die Ausstattung des Raums zur Verfügung gestellt.“ Sandro von der Schülermitverwaltung schnitt feierlich die Schleife durch.
Snoezelen ist ein besonderes Therapiekonzept aus den Niederlanden, das in den 70iger Jahren für Menschen mit sensorischen Störungen und schwersten Behinderungen entwickelt wurde. In einer angenehmen Atmosphäre werden Sinnesempfindungen ausgelöst: durch ein Klangwasserbett, speziell ausgewähltes farbiges Licht, Bilder, Düfte, Berührungen, Töne … Wohlbefinden stellt sich ein, die Wahrnehmung wird geschult und die Lernfähigkeit angeregt.