Regnitz-Werkstätten übernahm das Catering bei Großveranstaltung LGL

Die Regnitz-Werkstätten führte das Catering anlässlich der 10-Jahres-Feier des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durch.  

Fünf Mitarbeiter des Personals und sieben Menschen mit Behinderung verwöhnten die Gäste in Erlangen-Bruck mit ausgesuchten Leckerein. Sie zauberten eine Currysuppe Tai Style, Ragout von Edelfischen mit Safran und Basmatireis, Gnocchi mit Tomate und Basilikumpesto, dazu feines Gebäck sowie Desserts. Damit man locker im Stehen einen Happen zu sich nehmen konnte, boten die Regnitz Werkstätten auch Fingerfood an: Quiche, Würstchen, Tomate-Mozzarella-Spießchen, Couscous-Salat, Nudelsalat und Canapés. Draußen vor dem Festzelt wurde gegrillt. Das Publikum ließ sich Steaks, Bratwürste, Gemüsespieße und verschiedene Salate schmecken. Den Service übernahmen die Kollegen von den Pegnitz Werkstätten aus Nürnberg. Sie bedienten und waren den ganzen Abend eifrig mit Tabletts unterwegs, um Getränke und Häppchen anzubieten. So trug das Erlanger-Nürnberger Lebenshilfe-Team maßgeblich zum Gelingen der Feier bei. Die Mühe und der abendliche Einsatz lohnten sich, denn es gab viel Lob für die Bewirtung. Die Regnitz Werkstätten sind dem LGL bestens bekannt, weil sie die Kantine seit Dezember 2011 führen und täglich ihre Professionalität demonstrieren.

Auszeichnung für „arbeit erlangen“

Beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wurde „arbeit erlangen“ als „Ausgewählter Ort 2012“ ausgezeichnet. 

Eine Expertenjury hat das Projekt der Regnitz-Werkstätten aus mehr als 2000 Bewerbungen ausgewählt. Am Donnerstag, 19 Juli, wird der Preis durch Oliver Fern von der Deutschen Bank Nürnberg an Stefan Müller, Geschäftsführer der Regnitz-Werkstätten, überreicht. Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen, wird seit 2006 von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert.  „Da arbeiten, wo auch andere arbeiten“ – unter diesem Motto unterstützen die Regnitz-Werkstätten ihre rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung dabei, außerhalb der Einrichtung eine Beschäftigung zu finden. So knüpft die Werkstatt im Rahmen des Projekts „arbeit erlangen“ Kontakt zu möglichen und geeigneten Partnerunternehmen aus der Region. Ziel ist es, behinderten Menschen einen Wechsel zu einem Arbeitsplatz „draußen“ zu ermöglichen. Dabei bleiben sie zunächst offiziell Werkstattbeschäftigte. Später ist eine direkte Übernahme in den externen Betrieb angestrebt. Damit tragen die Regnitz-Werkstätten vorbildlich zur Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt bei.

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