Irmgard Badura besuchte die Regnitz-Werkstätten

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Irmgard Badura (Mitte) mit Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe

„Gibt’s den Fisch mit Hut auch zum Anfassen?“ fragte Irmgard Badura beim Rundgang durch die Regnitz-Werkstätten. Ja, als Mosaik im Foyer der Werkstatt. Das freute die sehbehinderte Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Sie kam, um die Werkstatt der Lebenshilfe Erlangen kennenzulernen und sich mit der Leitung, dem Elternbeirat, dem Vorstandsvorsitzenden der Lebenshilfe und dem Werkstattrat auszutauschen. Es ging zum Beispiel um Chancen und Risiken in der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Irmgard Badura interessierte sich für die Teilhabe in der Tagesförderstätte und die Übergangsmöglichkeiten aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention seien zu erreichen, wenn man damit anfange, über die Grenzen bisheriger Angebote und Strukturen hinaus zu denken. 
Gemeinsam mit der Lebenshilfe Erlangen setzt sich Irmgard Badura dafür ein, Beratungsstellen für das Thema Unterstützte Kommunikation in Bayern zu etablieren. Es wurde vereinbart, hier weiterhin eng zusammen zu arbeiten.

Nürnberger Sportwagencharity: 7475 Euro für die Lebenshilfen Erlangen und Nürnberg

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Freude bei der Lebenshilfe über die großzügige Spende

Einmal im schicken Sportwagen mitfahren – das konnten kranke und behinderte Kinder kostenfrei bei der 2. Sportwagencharity im Nürnberger Ofenwerk. Auch Mädchen und Jungen der Lebenshilfen Nürnberg und Erlangen waren dabei. Andere hatten die Gelegenheit, eine Fahrt gegen eine Spende mitzumachen. Die Erlöse wurden an drei Institutionen verteilt: an das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, die Cnopf’sche Kinderklinik sowie an die Lebenshilfen Erlangen und Nürnberg. 7475,- Euro gingen an die Lebenshilfen, die das Geld für inklusive Projekte verwenden.

Die ersten Produktionsassistenten in den Regnitz-Werkstätten können ihre neue Aufgabe übernehmen

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Produktionsassistent Manuel Werner (rechts) erklärt einem Teilnehmer die Fertigung von Kreiseln.

Zwei Jahre drückte eine Gruppe erfahrener Mitarbeitenden der Regnitz-Werkstätten einmal im Monat die Schulbank: Sie qualifizierten sich zu „Produktionsassistenten“, kurz „PA“ genannt. Ziel war, zu lernen, mehr Verantwortung innerhalb der Gruppe zu übernehmen und so die Gruppenleitungen zu unterstützen.Vermittelt wurde Wissen über Behinderungen und Pflege-Hilfe bis hin zu Erster Hilfe, Arbeitssicherheit und Brandschutz. Auch die persönliche Kompetenz kam nicht zu kurz: Wie kleide ich mich? Wie trete ich gegenüber Kunden auf? Wie kann ich einen Streit schlichten?
Den Kurs „Qualifizierung Produktionsassistent/in“ haben die Regnitz-Werkstätten gemeinsam mit den Lebenshilfe-Werkstätten Schwabach-Roth, Fürth und Weißenburg entwickelt. Nach erfolgreicher Prüfung können nun voraussichtlich sechs PAs übernommen werden. Nach den guten Erfahrungen wird der PA-Kurs in eine neue Runde gehen: am 29. September ist die Informationsveranstaltung für den nächsten Durchlauf.

Hermann Requardt ist neuer Vorsitzender der Stiftung Lebenshilfe Erlangen

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Vorstand der Stiftung Lebenshilfe Erlangen: Hermann Requardt (rechts), Bärbel List und Peter Ruppert

„Ich freue mich, meinen Beitrag in dieser großartigen Gemeinschaft leisten zu können“, sagt Prof. Dr. Hermann Requardt über sein kürzlich übernommenes Amt als Vorsitzender der Stiftung Lebenshilfe Erlangen. Die Stiftung fördert alle Aktivitäten der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung und ihre Familien – spezieller Zweck aber ist das Bereitstellen von Wohnplätzen. Herman Requardt, Vater einer mittlerweile erwachsenen Tochter mit Behinderung, liegt besonders viel daran, einen Beitrag zur Inklusion und zur Selbstverständlichkeit des Andersseins zu leisten.
Der Physiker, ehemaliges Vorstandsmitglied von Siemens, möchte nach 35 Berufsjahren im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld von dem Erreichten etwas weitergeben. Er schätzt die Arbeit der Lebenshilfe und ihrer Stiftung, „weil mir hier der Dienst am Menschen bedingungsloser erscheint als in anderen Einrichtungen“. Als Stiftungsvorsitzender könne er verbinden, was er möchte und kann: sich einbringen in soziale Belange, Finanzierungskonzepte erarbeiten und Fördermittel einwerben.
Der 61-Jährige betont, die Lebenshilfe sei schon immer Vorreiter für das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung gewesen. So begrüße er, dass die Stiftung auch in diesem Jahr wieder – nun zum 12. Mal – den Erlanger Inklusionspreis vergibt.

Viel Spaß zu Lande und zu Wasser

Schloss Thurn-Drache WasserEndlich war es wieder soweit: Die Frühlingsfahrt der Regnitz-Werkstätten ging nach Schloss Thurn. Neben den Mitarbeitern und dem Personal waren auch – wie immer – Angehörige und Freunde zum Ausflug eingeladen. Der Erlebnispark war nur für uns 400 Teilnehmende geöffnet. So hatten wir den Erlebnispark ganz für uns. Es gab keine langen Schlangen vor den Fahrgeschäften. Das Anwesen ist mit seinen schönen Bäumen sehr nett anzuschauen. Einst war es ein richtiges Schlösschen. Bei sonnigen 20 Grad hat es Spaß gemacht, die Rittershow anzuschauen. Verschiedene Fahrgeschäfte zu Lande und zu Wasser sorgten für adrenalinreiche Abwechslung. Im Romantiksaal wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Kurz vor der Abreise gab es in der Sonne noch Kaffee und Kuchen. Gelungener hätte der Ausflug gar nicht verlaufen können.
Christa Münzer, Mitarbeiterin der Regnitz-Werkstätten

Das Kinderhaus Marloffstein schätzt seinen Praktikanten aus den Regnitz-Werkstätten

Pascal_weberPascal Weber, Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten, ist seit dem 16. April Praktikant im Marloffsteiner Kinderhaus Pfiffikus. Seine Gruppe sind „Die kleinen Strolche“, deren Leiterin Sabine Stappenbacher ist. „Hier ist es ganz in Ordnung und die Sabine ist auch in Ordnung“, sagt Pascal Weber. Einige der Kinder kommen gleich auf ihn zu und wirken vertraut.
Die Gruppenleiterin ist sehr zufrieden mit ihrem Mitarbeiter. „Er erledigt seine Aufgaben gewissenhaft und die Kinder profitieren von ihm.“ Nur am Anfang habe er sich ein bisschen schwer getan: „Es war für ihn ein Rollenwechsel. Er war jetzt nicht mehr der Betreute, musste seine Bedürfnisse zurückstellen und auf die Kinder zugehen.“
Pascal Weber hat ein festes Aufgabengebiet: Er bereitet den Morgenkreis vor, betreut einen eigenen Tisch beim Frühstück, hilft in der Küche und macht mit jeweils zwei Kindern am Nachmittag ihr Portfolio. Letzteres bedeutet einen Ordner zu erstellen, in dem Erlebnisse, Gelerntes mit Bildern, Text und Fotos festgehalten werden.
Der Kontakt zwischen dem Kinderhaus und der Lebenshilfe besteht schon seit 17 Jahren, denn die Regnitz-Werkstätten liefern das Mittagessen: „Das Essen ist top und wir unterstützen die Lebenshilfe gerne“, betont Kinderhaus-Leiterin Karin Schliffka. Das Praktikum von Pascal Weber dauert noch bis Ende Dezember. Wie es danach weitergeht, ist offen.

Beim Fest der Begegnung grenzenlos gespielt – 1500 Euro Erlös für die Lebenshilfe

NovotelfestDer Innenhof des Novotel Erlangen war beim „Fest der Begegnung – Spiele(n) ohne Grenzen“ voller zufriedener Kinder und das Motto ist mehr als aufgegangen: Es wurde gespielt, was das Zeug hält – Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung verbrachten den Tag ganz selbstverständlich miteinander. Inklusion gab es auch hinter den Kulissen. Zwei Köche der Regnitz-Werkstätten bereiteten zwei Tage in der Hotelküche das Essen mit vor.
Nun schon zum dritten Mal haben das Novotel und die Lebenshilfe Erlangen dieses gemeinsame Fest veranstaltet und diesmal waren es im Laufe des Tages mehrere 100 Besucherinnen und Besucher. „1500 Euro Erlös aus dem Verkauf der Getränke und Speisen kommen der Lebenshilfe zu Gute“, freut sich Falk Bartels, Direktor des Novotels. Er betont: „Nachhaltiges und soziales Handeln gehöre zur Philosophie der Accor-Hotels. Unser Haus gehört auch dazu.“ So sei es für ihn und sein Team keine Frage gewesen, das Hoffest wieder auszurichten.
Viele Firmen und ehrenamtliche Helfer/innen haben es unterstützt. Dazu zählen: die Simba Dickie Group, Früchte Belek, Bäckerei Pickelmann, die Kitzmann Brauerei, die Allianz Generalvertretung Konrad Schwarz, die Leos, Novuss Sport ohne Barrieren, ZSL und andere.

Sparkassenvorstand informiert sich über die Arbeit der Lebenshilfe und überreicht Scheck

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Von links: Johannes von Hebel, Vorsitzender der Sparkasse, Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller, Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann, Sparkassen-Vorstände Heinz Gebhardt und Walter Paulus-Rohmer

Die Sparkasse Erlangen gehört zu den treuesten Partnern und großzügigsten Unterstützern der Lebenshilfe Erlangen. Allein im letzten halben Jahr waren es 6250 Euro, die jetzt in Form eines symbolischen Schecks vom dreiköpfigen Vorstand der Sparkasse überreicht wurden. Die Summe umfasst eine Spende für das Projekt „Stifte stiften“, für ein Klettergerüst im Integrativen Kindergarten Büchenbach und für das Preisgeld Erlanger Inklusionspreis. Für „Stifte stiften“ spendet die Sparkasse seit langem jedes Jahr 3500 Euro.
Der neue Vorsitzende der Sparkasse, Johannes von Hebel, hat die Gelegenheit des Treffens genutzt, die Lebenshilfe näher kennen zu lernen. In einer kurzen Präsentation und im Gespräch haben Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann die vielseitige Arbeit der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Erlangen und im östlichen Landkreis Erlangen-Höchstadt vorgestellt. Als kleines Geschenk für die Sparkassen-Vertreter hat die Schreinerei der Regnitz-Werkstätten Kreisel mit dem Logo der Sparkasse gefertigt.

20 Jahre gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung

SONY DSCMit 250 Gästen feierten der integrative Kindergarten der Lebenshilfe und der Montessori Kindergarten ein großes Geburtstagsfest. Auf 20 Jahre blicken die beiden benachbarten Häuser in Erlangen-Büchenbach zurück. Christine Mattke, Leiterin des Lebenshilfe-Kindergartens, und Christine Irrgang, Leiterin des Montessori Kindergartens, berichteten über die positive Entwicklung ihrer Einrichtungen. Jeder Tag der Arbeit mit den Kindern mache Freude und bringe Besonderheiten mit sich.
Stefan Müller, Geschäftsführer der Lebenshilfe, betonte: „Es ist eine 20-jährige Erfolgsgeschichte der gemeinsamen Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung.“
Grüße der Stadt in Vertretung des Bürgermeisters überbrachte Stadträtin Birgitt Aßmuss. Auch weitere Stadträte zählten zu den Besuchern.
Im Mittelpunkt aber standen die Kinder. Bevor es an verschiedenen Stationen ans Spielen und Toben ging – präsentierten sie ein Lied. Ein Quiz führte durch beide Häuser, um an den Informations-Pinnwänden Antworten zu finden und Preise zu gewinnen.

Für einen guten Zweck auf selbsgebauten Flößen geschippert

SpendeTheaterEine gelungene Aktion hat das Theater Erlangen beim Stadtteilfest „Grüne Art“ am Brucker Seela im Mai auf die Beine gestellt. Zu Gunsten einer Spende für die Lebenshilfe konnten Groß und Klein auf selbstgebauten Flößen über die Regnitz schippern. Federführend war hier Patrick Lang aus der Werkstatt des Theaters, der die Holzflöße mit Jugendlichen auf der Erlanger Jugendfarm gebaut hat. Fast 100 Euro sind zusammengekommen. Das Geld ist für die Jugendfarm bestimmt, deren Kooperationspartner die Lebenshilfe ist.
Seit einiger Zeit hat das Theater Erlangen auf seiner Internetseite auch eine Rubrik Leichte Sprache. Unter: www.theater-erlangen.de