Mandala-Weltrekord im Schlossgarten: Regnitz-Werkstätten machen mit

Mandala-Fans in den Regnitz-Werkstätten

Im Rahmen des YoMotion Yogafestival soll am Freitag, 12. Juli, die längste Mandalakette der Welt im Schlossgarten hängen und wahrscheinlich klappt es auch mit einem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Aber am wichtigsten ist: Die Mandalakette steht für Gemeinschaft, Lebensfreude und Frieden. Alle können mitmachen. Mitarbeitende der Regnitz-Werkstätten sind auch schon emsig dabei, Mandalas auszumalen. Uli Kanawin und Carmen Reis (von rechts) helfen mit, die Mandalas nach der Aufhängung im Stadtpark zu zählen. Um 18 Uhr am 12. Juli wird das Ergebnis mit inklusiver Trommelgruppe gefeiert. Abgabeort für die Mandalas sind unter anderem die Filialen der Sparkasse Erlangen-Höchstadt. Weitere Infos hier: https://yomotion.de/mandala-weltrekord-2/

Spenden für zwei wichtige Anliegen

Matthias Frühwald, Firmenkundenbetreuer der Sparkasse Erlangen-Höchstadt, und Christian Gäbler (rechts), Geschäftsführer der Lebenshilfe Erlangen

Mit der Aktion „Stifte stiften“ finanziert die Lebenshilfe allein aus Spenden vier zusätzliche Ausbildungsplätze für Heilerziehungspfleger/innen in ihren Wohnstätten. Gerade dort besteht ein dringender Bedarf an Fachkräften und die zusätzlichen Auszubildenden verbessern die Betreuungssituation. Die Sparkasse Erlangen-Höchstadt spendet jährlich 3500 Euro für „Stifte stiften“. Ebenso ist sie Partner für die Verleihung des Erlanger Inklusionspreises. Auch 2019 hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen zur Finanzierung des Preisgeldes 750 Euro von der Sparkasse erhalten.

Spiel und Spaß beim Fest der Begegnung: 1327 Euro Erlös

Auch Hippo hat beim Fest der Begegnung mitgefeiert und kam bei Groß und Klein gut an.

„Spiele(n) ohne Grenzen“ hieß es beim Fest der Begegnung, das die Lebenshilfe Erlangen und das Novotel Erlangen seit sechs Jahren gemeinsam veranstalten. Bei den vielen Spielstationen einschließlich der Hotelrally kam keine Langeweile auf. 1327 Euro betrug diesmal der Erlös für die Lebenshilfe aus Speisen und Getränken. Die Gäste schätzten die schöne Atmosphäre. Auch dem Musikduo „Heiter & Schatz“ fiel dies auf. Es herrsche hier eine besondere Stimmung.
Inklusiv ging es auch in der Küche zu: Zwei Köche der Regnitz-Werkstätten halfen bei der Vorbereitung und betreuten den Grillstand mit.
Neben dem Novotel-Team trugen viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu einem reibungslosen Ablauf bei. Dazu zählten Schülerinnen und Schüler der Ernst-Penzoldt-Schule, das Deutsch-Französische Institut Erlangen, Kaspars Paegle vom Verein Novuss Sport ohne Barrieren e.V., Sebastian Schöner sowie der Erlanger Verein Atlético.

Ausbildung zur „Assistentin im Seniorenheim“ erfolgreich abgeschlossen

Susanne Wagner (links), arbeit erlangen, und Matthias Laue, Werkstattleitung, freuen sich mit Sandra Zeug über ihre bestandene Prüfung zur „Assistentin im Seniorenheim“.

Für die Regnitz-Werkstätten ist es selbstverständlich, ihren Mitarbeitenden auch berufliche Perspektiven sowie Fort- und Weiterbildung anzubieten. Sandra Zeug hat davon profitiert und bekam die Chance, im Berufsbildungsbereich (BBB) der Regnitz-Werkstätten einen einjährigen Zertifikatslehrgang zur „Assistentin im Seniorenheim“ zu absolvieren. Dafür besaß sie die besten Voraussetzungen, denn zuvor hatte sich die 34-Jährige in einem Seniorenheim bereits zur „Betreuungsassistentin für Demenzkranke“ ausbilden lassen. Die Einrichtung konnte sie leider nicht übernehmen.
Nun hat Sandra Zeug ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen, auch anerkannt von der Industrie- und Handelskammer. Die frisch gebackene Assistentin im Seniorenheim freut sich sehr: „Das hat super gepasst, denn ich wollte mich ja noch weiterbilden.“
Ort der Ausbildung war die Förderstätte der Regnitz-Werkstätten, in der Menschen mit schwerer Behinderung, oftmals ältere, begleitet werden. Dort gehörte es unter anderem zu den Aufgaben von Sandra Zeug, einzelnen Beschäftigungsangebote zu machen. Dabei zeigt die freundliche junge Frau viel Geduld, liebevoll geht sie auf die Person ein. „Ich habe gerne Kontakt mit älteren Menschen und verstehe mich mit ihnen gut. Mir gefällt alles an der Arbeit. Ich habe Abwechslung.“ Susanne Wagner, Ausbilderin von Sandra Zeug, war sehr zufrieden mit ihr. „Es ist eine tolle Chance für Menschen mit Behinderung, die in der Werkstatt weiterkommen wollen.“
Der Lehrgang zur „Assistentin im Seniorenheim“ wurde gemeinsam mit Integra Mensch in Bamberg und den Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe durchgeführt. Neben der Praxis gehört auch theoretischer Fachunterricht dazu, alle Unterrichtsmaterialien sind in Leichter Sprache erstellt.

Neues Pferd für die Jugendfarm

Von links: Dr. Martin Schneider und Thomas Hofmann vom Lions Club, Eva Kneißl, Leiterin der Jugendfarm und Andy Bernard, Leiter Offene Hilfen der Lebenshilfe

Dank einer großzügigen Spende von 3.500 Euro des Lions Club Erlangen konnte die Erlanger Jugendfarm ihr tiergestütztes Angebot um ein Pferd erweitern. Der 7-jährige Isländer „Skjanni“ wird gerade für die pädagogische Arbeit ausgebildet. Die Lebenshilfe Erlangen ist Kooperationspartner der Jugendfarm und viele Menschen mit Behinderung nutzen das inklusive Angebot.

Wurzelkinder im Naturgarten bei Feen und anderen Wesen

Die Kinder des Inklusiven Waldkindergartens besuchten Mirjami Armänen. Mit großer Begeisterung lauschten die Wurzelkinder den Geschichten der Künstlerin. In ihrem Naturgarten befinden sich geheimnisvolle Wesen und außerirdische Familien. Drei Feen bewachen den Garten und im Gartenhaus feiert das Volk der Recylingkunst aus verschiedensten Abfallmaterialien seine Feste.

Die Lebenshilfe Bozen zu Gast in Erlangen

Die Lebenshilfe-Gäste aus Bozen mit Vertretern der Lebenshilfe Erlangen

Seit einiger Zeit besteht ein reger Austausch zwischen der Lebenshilfe Bozen und der Lebenshilfe Erlangen. Nachdem die Erlanger bereits im Vorjahr in Südtirol waren, sind nun neun Lebenshilfe-Vertreter/innen von dort zu Gast in Franken. Oberbürgermeister Florian Janik hat sie im Rathaus begrüßt.
Die Gäste aus der italienischen Partnerstadt sind fünf Tage hier und besuchen die Frühförderung, die Regnitz Werkstätten und andere Einrichtungen der Lebenshilfe sowie Access. Die Fachleute der beiden Lebenshilfen wollen sich über viele Bereiche vertieft austauschen. Ein wichtiges Thema ist nicht zuletzt die Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung.

Neues von den Offenen Hilfen

Von links: Irmgard Lampa, Andy Bernard und Inge Holzammer

Im August hätte Irmgard Lampa ihr 30-jähriges Dienstjubiläum bei der Lebenshilfe gefeiert … So viele Jahre war sie die Leiterin und das Herz der Offenen Hilfen. Nun aber verabschiedet sie sich kurz davor in den Ruhestand. Sie freut sich, mit dem Gefühl gehen zu können, ihren Bereich in guten Händen zu wissen. Zu den Offenen Hilfen gehören die Offene Behindertenarbeit, der Assistenzdienst Wohnen und der Familienentlastende Dienst. Ab dem 1. Juni wird Andy Bernard die Leitung übernehmen. Als langjähriger Mitarbeiter der Lebenshilfe auf der Jugendfarm bringt er beste Voraussetzungen dafür mit. Andy Bernard kann sich in den einzelnen Bereichen auf engagierte Kolleginnen und Kollegen verlassen. Auch auf Inge Holzammer, die weiterhin für die Beratungsstelle zuständig ist, aber ab dem 1. Juni ebenso für den Familienentlastenden Dienst.

Danke für Ihre gute Arbeit: 63 Jubilare ausgezeichnet

Jubilarin Anita Rahm, seit 20 Jahren Musikpädagogin in der Werkstatt, mit Lebenshilfe-Vorsitzendem Frank Morell (rechts) und Günter Hammerl, Werkstattrat-Vorsitzender.

An zwei Tagen wurde gefeiert – so viele Jubilare waren es in diesem Jahr. 63 insgesamt aus verschiedenen Einrichtungen einschließlich der Regnitz-Werkstätten. Dazu gehörten auch Mitarbeitende mit Behinderung. Lebenshilfe-Vorsitzender Frank Morell übergab gemeinsam mit Günter Hammerl und Julia Bäcker vom Werkstattrat Blumen und Urkunden an die Jubilare. 25 Frauen und Männer feierten ihr 10-jähriges Arbeitsjubiläum, 17 ihr 20-jähriges und 10 ihr 25-jähriges. Sieben Mitarbeitende sind seit 30 Jahren bei der Lebenshilfe beschäftigt und vier sogar seit 35 Jahren. „Sie alle sind bei der Lebenshilfe wertvoll und wichtig. Ich hoffe, Sie waren überwiegend glücklich und bleiben uns treu“, betonte Frank Morell. Bei Kaffee und Kuchen gab es Gelegenheit, sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Einrichtungen auszutauschen.

Info-Broschüre zum ErlangenPass in Leichter Sprache erschienen

Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen mit wenig Geld können bei der Stadt den so genannten Erlangen Pass beantragen. Mit diesem Pass gibt es viele Vergünstigungen, um am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen: zum Beispiel fürs Schwimmbad, Museum und Theater. Jetzt ist dazu eine Broschüre in Leichter Sprache erschienen, die darüber informiert, wer den Pass beantragen und wo man ihn überall einsetzen kann.
Die Broschüre ist im Erlanger Rathaus erhältlich und einige Exemplare sind auch in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Erlangen vorhanden. Den ErlangenPass beantragen muss man beim Sozialamt, Zimmer 503 oder 504, Rathausplatz 1, geöffnet Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Montag von 14 bis 18 Uhr. Telefon: 09131/8619-30 oder 862539, erlangenpass@stadt.erlangen.de