Auch die schönen Fisch mit Hut-Artikel gibt es beim Adventsverkauf

Die Holzprodukte der Eigenmarke „Fisch mit Hut“ aus den Regnitz-Werkstätten (Foto) zeichnen sich durch hohe Qualität und einen besonderen Farbdruck aus. Ob Praktisches fürs Kinderzimmer, Lernspiele, Dekoartikel: Die Palette ist im doppelten Sinne bunt. Vieles davon können Sie beim Adventsverkauf der Lebenshilfe vom 27. November bis 6. Dezember im Erlanger Rathaus entdecken. Siehe Näheres dazu unter Laden.

Krapfenschmaus des Lions Club zu Gunsten benachteiligter Kinder

Christine Müller, Mitarbeiterin der Regnitz-Werkstätten, kümmert sich um die Verteilung der Krapfen an die Einrichtungen.

„Sie genießen, wir spenden“ – unter diesem Motto hat der Lions Club Erlangen nun zum 4. Mal im November Krapfen für einen guten Zweck verteilt. Die Route von Gerhard Wangemann führte auch wieder an der Lebenshilfe mit den Regnitz-Werkstätten vorbei. 630 Krapfen hat die Werkstatt entgegen genommen. Die Aktion ist den „Lions Sportkids“ gewidmet. Sie ermöglicht benachteiligten Kindern der Pestalozzischule an zusätzlichen außerschulischen Sport-Angeboten teilzunehmen. Die Bäckerei „Der Beck“ hat zu einem Sonderpreis gebacken und für jeden Krapfen gehen 50 Cent an die „Sportkids“.

Inklusionspreis für das Theater Erlangen, die Firma Wartenfelser und den Hospiz Verein

Die Verleihung des Erlanger Inklusionspreis zeigt immer wieder: Teilhabe behinderter Menschen ist auf vielfältige Weise möglich. Die Auszeichnung 2017 ging an das Theater Erlangen. Laudatorin Ursula Lanig betonte: „Das Theater öffnet sich der gesamten Stadtgesellschaft und geht dabei selbstverständlich den Weg der Inklusion.“ So konnte die Gruppe „Bürger Inklusive“ in diesem Jahr in der „Garage“ spielen. Ebenso können sich Menschen mit Behinderung auf der Internetseite des Theaters in Leichter Sprache informieren.
Willibald Gruber und seine Tochter Kathrin, beide Geschäftsleitung der Wartenfelser  GmbH & CO.KG, haben schon lange eine Zusammenarbeit mit den Regnitz-Werkstätten. Eine Werkstatt-Gruppe arbeitete viele Jahre in der Felix-Klein-Straße in Erlangen mit der Firma Tür an Tür. Nun ist eine Außengruppe mitten im Unternehmen  am neuen Standort Hemhofen eingesetzt. Sabine Dreyer-Hösle sagte in ihrer Laudatio: „Sie geben Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein.“
Die Mitarbeitenden des Hospiz Vereins unterstützen die Lebenshilfe seit vielen Jahren bei der Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern auf ihrem letzten Lebensweg. Professor Dr. Andreas Frewer  freute sich, die Laudatio zu halten: „Es ist mir eine Ehre, weil die Ehrung genau richtig ist.“ Dank gilt den Spendern für das Preisgeld: Siemens, Sparkasse Erlangen und die ABV Versicherungsmakler GmbH.
Diesmal war die Inklusionspreis-Verleihung auch Anlass, mit den mehr als 100 Gästen auf das 20-jährige Bestehen der Stiftung anzustoßen. Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß hielt einen kleinen Festvortrag und lobte das Engagement der Stiftung für „ein Mehr an Lebensqualität für Menschen mit Behinderung“.

Mit großem Engagement bei der Round Table-Päckchenaktion mitgemacht

Moritz Westhaus (hinten links) und Jens Kirchner von Round Table Erlangen mit (von links) Alex, Sandro und Steven aus der Georg-Zahn-Schule.

Round Table Deutschland hat zu Weihnachten eine Päckchenaktion für Kinder in Rumänien, Moldawien und in der Ukraine organisiert. Auch die Georg-Zahn-Schule hat mitgemacht. Moritz Westhaus und Jens Kirchner von der Erlanger Round Table-Gruppe haben 65 Päckchen entgegen genommen, die die Eltern mit ihren Kindern bestückt haben. Und nicht nur das: Um etwas zu den Transportkosten beizusteuern, hat die Schülermitverantwortung entschieden, 50 Euro aus ihrer SMV-Kasse zu spenden. „Das fanden wir sehr bemerkenswert und unsere Schüler waren begeistert von der Aktion“, so die beiden Lehrerinnen Anna Kießling und Milena Dmoch.

Lions und Leos spenden 7500 Euro für „Stifte stiften“

Christina Griebel (rechts hinten), Präsidentin der Leos, und Thomas Hofmann (daneben), Mitglied des Lions Club, haben symbolisch eine Spende in Höhe von 7500 Euro an die Lebenshilfe überreicht.

„Stifte stiften“ ist ein wichtiges Spendenprojekt der Lebenshilfe Erlangen. Damit  werden vier zusätzliche Ausbildungsplätze für Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger in den Wohnstätten der Lebenshilfe finanziert. Das verbessert zum einen die Betreuungssituation – gerade auch für die immer älter werdenden Menschen mit geistiger Behinderung. Zum anderen eröffnet die Lebenshilfe damit jungen Menschen eine berufliche Perspektive mit Zukunft, denn qualifizierter Nachwuchs ist dringend gefragt.
So freuen sich Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Vorsitzender Frank Morell, dass der Lions Club und der Leo Club in Erlangen seit Jahren treue Partner von „Stifte stiften“ sind. In der Wohnstätte haben Leo-Präsidentin Christina Griebel und Thomas Hofmann, Mitglied des Lions-Club, die Spende in Höhe von 7500 Euro symbolisch überreicht. Mit dabei waren auch Michael Vogel, Gesamtleiter Wohnen der Lebenshilfe, wie auch Bewohnerinnen und Bewohner. Letztere freuen sich immer sehr, wenn Besuch vorbeikommt.

Seh-Weisen-Kalender 2018: jetzt im Lebenshilfe Laden

Gleich zwei Motive von Künstlerinnen der Offenen Behinderten Arbeit der Lebenshilfe Erlangen sind im Seh-Weisen-Kalender 2018 vertreten: Sabine Reim mit „Sommerflimmern“ im Juli (Foto) sowie Kathrin Großmann und Hildegard Geiger mit „Blattwerk“ im September. Den Kunstkalender gibt die Bundesvereinigung Lebenshilfe jedes Jahr heraus. Darin sind Bilder aus Kunstateliers und Malgruppen des gesamten Bundesgebiets, in denen Menschen mit Behinderung kreativ arbeiten, abgebildet. Für 13,90 Euro können Sie den Seh-Weisen-Kalender ab sofort im Erlanger Lebenshilfe Laden, Nürnberger Straße 47, kaufen. Besuchen Sie den Laden auch auf Facebook: https://www.facebook.com/LebenshilfeLadenER/

Erlangen radelt für die Lebenshilfe

Von links vorne: Melanie Eisenhut, Marketing Erlangen Arcaden, übergab den Scheck an Sandra Hartman und Thea Haußner vom Vorstand der Lebenshilfe.

Mit ihrer ersten Fitness-Woche vom 9. bis 15. September motivierten die Erlangen Arcaden Erlangens Bürgerinnen und Bürger nicht nur dazu, sich selbst zu trimmen, sondern sich auch für andere einzusetzen. Für den guten Zweck stellte das TV Vital Fitness- und Gesundheitscenter des Turnvereins 1848 Erlangen (TVE 1848) zwei Trimm-Dich-Fahrräder zur Verfügung. Für jeden gefahrenen Kilometer spendeten die Arcaden 1 Euro an den Sozialfonds der Lebenshilfe Erlangen. 172 Fahrradfahrer legten 1.199 Kilometer zurück. Nach Aufstockung durch die Arcaden kam so eine Summe von 1.750 Euro zusammen. Die Spenden wurden bei der Scheckübergabe am 16. September während des 31. Arcaden Laufs an Sandra Hartmann und Thea Haußner aus dem Vorstand der Lebenshilfe Erlangen sowie an Bewohner der Wohnstätte übergeben. Die Einnahmen für den Sozialfonds unterstützen ältere Menschen mit Behinderung.

Anton Hofreiter (MdB) besuchte die Regnitz-Werkstätten

von links: Holger Schmidt, Jonas Schmidle (beide von Bananeira), Helmut Wening (Grüne), Anton Hofreiter (MdB), Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller, Ümit Sormaz, Bananeira, und Matthias Laue, Leitung Regnitz-Werkstätten

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, stattete den Regnitz-Werkstätten einen Besuch ab, um sich über die Kooperation der Firma Bananeira mit der Werkstatt zu informieren. Ein bis zwei Mitarbeiter des Herstellers und Vertriebs von Bio- und Fairtrade-Produkten arbeiten vor Ort Hand in Hand mit den behinderten Mitarbeitenden. Anton Hofreiter machte sich ein Bild von der „inklusiven“ Lebensmittelkonfektionierung, in der abgefüllt und verpackt wird. Besonders interessierte er sich für nachhaltige Verpackung. Hier ist die Firma Bananeira sehr engagiert und sie versucht viel mit Papiertüten zu bewerkstelligen.
Nach der Besichtigung saß man noch eine Weile zusammen und Anton Hofreiter zeigte sich begeistert von den Häppchen aus der Küche der Regnitz-Werkstätten, um so mehr als er erfuhr, dass sie auf Regionalität und Gesundheit achtet.

Gründer der Lebenshilfe Erlangen feierte seinen 90. Geburtstag

Der Gründer der Lebenshilfe Erlangen  (Mitte) feierte seinen 90. Geburtstag

Geschäftsführer Stefan Müller (rechts) und Vorsitzender Frank Morell (links) kamen zum Gratulieren.

Heinrich Groh hat gemeinsam mit einem anderen Vater eines behinderten Kindes im Jahr 1960 die Lebenshilfe Erlangen initiiert. Nun hat der Gründer seinen 90. Geburtstag gefeiert. Heinrich Groh nimmt immer noch Anteil am Geschehen der Lebenshilfe, war gerade erst bei der Mitgliederversammlung und freut sich, wie sich „sein“ Verein weiterentwickelt hat. „Damals gab es keine Hilfen für unsere behinderten Kinder. Rolf Prell und ich wollten uns damit nicht abfinden. Nach der Gründung fingen wir in einer alten Baracke vom Arbeitsdienst an.“

Im Freizeittreff der Offenen Behindertenarbeit: Jörg ist unser Freund

Freunde: (von links) Philipp, Jörg und Jakob

Philipp ist zwölf Jahre alt, sein Bruder Jakob neun. Mit Berührungsängsten gegenüber Menschen mit Behinderung können die beiden gar nichts anfangen: „Es gibt Menschen mit Behinderung, aber das ist doch nicht schlimm.“  Die Jungen sind sozusagen mit der Lebenshilfe groß geworden und waren schon als Babys regelmäßige Gäste beim Freizeittreff der Offenen Behindertenarbeit. Ihre Mutter arbeitet seit 1996 im Freizeittreff, der außer in den Schulferien jeden Donnerstagnachmittag stattfindet. „Meine Söhne mussten dann halt immer mit und begleiten mich bis heute gerne.“
Philipp und Jakob verstehen sich mit allen gut: „Wir haben hier Freunde.“ Ein besonderer Freund ist Jörg. Wenn er die beiden Jungen sieht, strahlt er und es ist rührend zu sehen, wie die drei miteinander umgehen. „Jörg will zum Beispiel manchmal nicht aus dem Taxi raus. Dann müssen wir kommen und schon steigt er aus.“