ÜberraschungsEis

Großen Spaß hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten am Workshop ÜberraschungsEis „Müll ist nicht gleich Müll“. Bei diesem Projekt entstanden Eisskulpturen in Form von Mülltonnen. Die Teilnehmenden sammelten dazu „Abfall“ in der Werkstatt: Zum Beispiel Fehldrucke aus der Holzmontage oder kaputte Kabel. Mit Hilfe der Künstlerin Kerstin Schulz wurden die Materialien in Mülltonnenformen geschichtet und mit Eiswürfeln und Wasser gefüllt. Die Eisskulpturen waren am Nachhaltigkeitstag auf dem Erlanger Schlossplatz zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher waren dazu eingeladen, sich den „Müll“ aus dem Eis zu picken und zu diskutieren, ob es wirklich Müll gibt oder nur Material am falschen Ort?

Unter dem Motto „Herz zeigen“ wurden die Regnitz-Werkstätten mit 600 Euro bedacht

Yvonne Preuß, Filialleiterin vom dm-markt, freut sich, einen symbolischen Scheck an Anne Lallemand, Assistentin der Werkstattleitung, zu überreichen.

Der dm-drogerie-markt rückte mit der Aktion „Herz zeigen“ eine Woche lang lokales Engagement in den Fokus. Die Erlanger Filiale in der Cumianastraße hatte neben einer weiteren Organisation die Lebenshilfe mit den Regnitz-Werkstätten eingeladen, sich zu präsentieren. Die Kunden konnten in diesem Zeitraum vor Ort mit Herz-Kärtchen für ihren Favoriten gestimmt. Insgesamt 1000 Euro standen für beide Organisationen zur Verfügung. Die Lebenshilfe lag ein bisschen weiter vorn. Die Spende in Höhe von 600 Euro gehen an die Regnitz-Werkstätten.

Kultur in der Kirchenburg – Spende für die Offenen Hilfen

Symbolische Scheckübergabe an die Vertreterinnen und Vertreter der Projekte. Mit dabei Gerti Gluch und Beate Kucharzewski von der Offenen Behindertenarbeit (rechts Mitte)

In der Wehrkirche Hannberg gab es im Sommer die zweite Auflage von „Kultur in der Kirchenburg“ mit einem Festival der Chöre. Jeder Chor war Pate für ein bestimmtes Projekt. Der Chor St. Matthäus in Erlangen wählte den Familien Entlastenden Dienst (FED) und die Offene Behindertenarbeit (OBA) der Lebenshilfe aus. Die Spende betrug 750 Euro.

Kehlköpfe beim 6. Kulturfestival inklusiv in Muhr am See

Die Kehlköpfe, die Play-Back-Gruppe der Regnitz-Werkstätten, sind beim 6. Kulturfestival inklusiv in Muhr am See dabei. Musik, Tanz und Theater wird am Sonntag, den 14. Oktober, von 9.30 Uhr bis 18 Uhr, geboten. Ort: Altmühlsee-Informationszentrum, Schlossstraße 4, 91735 Muhr am See. Die Kehlköpfe spielen um 12.30 Uhr. Neben Aufführungen gibt es Workshops und Mitmach-Aktionen und natürlich Speis und Trank.

Die Lebenshilfe wurde wieder beim Arcadenlauf bedacht

Centermanager Vladimir Tinchev (Mitte), freut sich, dem Lebenshilfe-Vorsitzenden Frank Morell (zweiter von rechts) und Alexander Breu (links daneben), Leiter der Außenwohngruppen, mit Lebenshilfe-Bewohnern den symbolischen Scheck zu überreichen.

Bis zu zehn Kilometer legten Athleten beim 32. Erlangen Arcaden-Lauf zurück – 602 Profi- und Hobbysportler überquerten die Ziellinie in der Mönau. Noch vor dem Startschuss spendeten die Erlangen Arcaden 2.000 Euro an die Lebenshilfe Erlangen. Körperliche Fitness und soziale Projekte zu fördern, vereint sich für die Arcaden in dem jährlich stattfindenden Lauf. Dieses Mal lud das Einkaufszentrum zusammen mit der Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen zu dem Sportereignis ein. Die Erlangen Arcaden sind als Hauptsponsor nicht nur Namensgeber des Events, sondern unterstützen bei diesem Anlass gerne die Lebenshilfe Erlangen. Centermanager Vladimir Tinchev und sein Team setzen seit zwei Jahren Projekte gemeinsam mit der Lebenshilfe sowie den Regnitz-Werkstätten um und sind gerne an der Seite von Menschen mit Behinderung.

Gäste aus dem Libanon besuchten die Jugendfarm, eine Wohnstätte und die Regnitz-Werkstätten

Von links: Tobias Ott, Stadt Erlangen, Bewohnerin und Vorstandsbeirätin Sigrid Salzmann, Wohnstättenleiter Stefan Krämer und Andy Bernard, Jugendfarm, mit den Gästen aus dem Libanon.

Im libanesischen Bkeftine gibt es die für die Region vorbildliche Organisation „Wahat al-Farah“. Von ihr werden etwa 150 Kinder und Erwachsene mit Behinderung in einer Förderschule und Werkstatt betreut. Bereits im März war eine Delegation von „Wahat al-Farah“ zu Gast in Erlangen. Vor einigen Wochen stand der Gegenbesuch an.  Auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Andy Bernard, Lebenshilfe-Mitarbeiter auf der Jugendfarm, reisten mit. Vereinbart wurde dort, dass drei Mitarbeitende der libanesischen Einrichtung in Erlangen hospitieren.
Fouad Ibrahim, Suzane El Khoury und Dalal El Remlawy wurden entsendet, haben zunächst die Arbeit auf der Jugendfarm kennengelernt. Bei einem Besuch der Lebenshilfe-Wohnstätte Kitzinger Straße gab es angeregte Gespräche über die aktuellen Entwicklungen in der Behindertenhilfe in Deutschland und im Libanon. Die Gäste besichtigten dann die Wohnstätte und nahmen viele Anregungen mit. Zwar noch in ferner Zukunft, aber eine Wohnstätte in Bkeftine sei geplant. An einem anderen Tag standen die Besichtigung der Regnitz-Werkstätten und der Austausch mit den dortigen Kollegen auf dem Programm.

Die Wohnstätte in der Joseph-Will-Straße hat Geburtstag gefeiert

Die Bewohnervertretung begrüßt die Gäste zum Frühschoppen. Rechts von ihr Wohnstättenleiterin Christina Makanga, links Vorsitzender Frank Morell

1998 hat die Lebenshilfe ihre zweite Wohnstätte in Büchenbach eröffnet. 36 Menschen haben dort ihr Zuhause. Zum Beispiel Erika Schörmal. Die 57-jährige lebt seit 2000 in der Joseph-Will-Straße und fühlt sich dort sehr wohl. Sie und alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner haben natürlich das 20-jährige Bestehen gefeiert. Dazu hatte die Wohnstätte auch Gäste zu einem Frühschoppen in ihren schönen Hof eingeladen. Sie wurden nicht nur von der Wohnstättenleitung und dem Lebenshilfe-Vorsitzenden Frank Morell willkommen geheißen, sondern auch von der Bewohnervertretung. Es war ein geselliger, entspannter Vormittag mit netten Menschen, Musik und gutem Essen. Besonderer Höhepunkt war die Akrobatik- und Tanz-Vorstellung von Kinden und Jugendlichen aus der Nachbarschaft.

Einladung zum Treffen von Eltern und ihren Kindern mit Down-Syndrom

Die Frühförderung der Lebenshilfe, Außenstelle Ost, lädt Eltern und ihre Kinder mit Down-Syndrom zu einem Treffen ein. Und zwar am Mittwoch, den 19. September, Beginn ist um 15.45 Uhr. Bei schönem Wetter trifft man sich auf dem Spielplatz beim Gleis 3, Neunkirchner Straße 7 in Eckental-Eschenau. Sonst in den Räumen der Frühförderung in Eschenau, Eschenauer Hauptstraße 18. Damit Eltern Gelegenheit zum Austausch haben, werden die Kinder betreut. Um hier das Personal planen zu können, bitten wir um Anmeldung. Mail: christa.heinrichsmeier@lebenshilfe-erlangen.de, Telefon 09126-27499-99 oder 0171-3616981

Inklusives Ferienangebot kam gut an

Begeistert sagte die Frühförderstelle Eckental zu, als sie das Jugendbüro der Gemeinde bat, sich mit einem inklusiven Angebot am Sommerferienprogramm zu beteiligen. An zwei Tagen wurden die Räume der Außenstelle Ost zu einer „Kreativwerkstatt“. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren gestalteten trendige Stoffrucksäcke. Zur Verfügung standen: Stoffmalfarben für Hand- und Fußabdrücke, diverse Stempel, glitzernde Pailletten, Materialien zur Herstellung von Kordeln mit Federn oder Perlen, Stoffe zum Aufbügeln und so weiter. In entspannter Stimmung wurde gemalt, gedruckt, genäht  – jeder nach individuellem Geschmack und eigenen Fähigkeiten. Die Kinder konnten sich jederzeit an die Mitarbeiterinnen der Frühförderung wenden, wenn sie Hilfe brauchten, halfen sich teilweise auch untereinander oder gaben sich gegenseitig Tipps und Anregungen. Heraus kamen lauter wunderbare Einzelstücke!

Landespflegegeld Bayern: Neue Leistung für Menschen mit Behinderung

Christl Weber mit ihrer Tochter Elke, die mit dem Down-Syndrom zur Welt kam.

Die bayerische Staatsregierung hat beschlossen, ein Bayerisches Landespflegegeld einzuführen. Diese Leistung, die bereits ab September 2018 erbracht werden soll, beträgt 1.000 Euro jährlich.
Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein: Pflegegrad 2 und höher sowie Hauptwohnsitz in Bayern. Das Landespflegegeld wird unabhängig davon erbracht werden, ob die Pflegebedürftigen im häuslichen Umfeld oder in einer stationären Einrichtung leben. Das Landespflegegeld ist eine steuerfreie Leistung. Es wird sich weder auf das Pflegegeld nach dem Sozialgesetzbuch XI (SGB) auswirken noch wird es bei existenzsichernden Leistungen wie Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II („Hartz 4“) als Einkommen angerechnet werden. Voraussichtlich wird auch bei Leistungen der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege nach SGB XII keine Anrechnung stattfinden.
Um die Leistung zu erhalten, müssen Sie Ihren Antrag bei der Landespflegegeldstelle, 81050 München, einreichen und zwar bis 31. Dezember 2018. Unter www.landespflegegeld.bayern.de finden Sie das Antragsformular sowie weitere Informationen zum Landespflegegeld. Antragsformulare gibt es auch bei der Stadt Erlangen, beim Landratsamt, beim Finanzamt und beim Zentrum Bayern Familie und Soziales.