Das Kinderhaus Marloffstein schätzt seinen Praktikanten aus den Regnitz-Werkstätten

Pascal_weberPascal Weber, Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten, ist seit dem 16. April Praktikant im Marloffsteiner Kinderhaus Pfiffikus. Seine Gruppe sind „Die kleinen Strolche“, deren Leiterin Sabine Stappenbacher ist. „Hier ist es ganz in Ordnung und die Sabine ist auch in Ordnung“, sagt Pascal Weber. Einige der Kinder kommen gleich auf ihn zu und wirken vertraut.
Die Gruppenleiterin ist sehr zufrieden mit ihrem Mitarbeiter. „Er erledigt seine Aufgaben gewissenhaft und die Kinder profitieren von ihm.“ Nur am Anfang habe er sich ein bisschen schwer getan: „Es war für ihn ein Rollenwechsel. Er war jetzt nicht mehr der Betreute, musste seine Bedürfnisse zurückstellen und auf die Kinder zugehen.“
Pascal Weber hat ein festes Aufgabengebiet: Er bereitet den Morgenkreis vor, betreut einen eigenen Tisch beim Frühstück, hilft in der Küche und macht mit jeweils zwei Kindern am Nachmittag ihr Portfolio. Letzteres bedeutet einen Ordner zu erstellen, in dem Erlebnisse, Gelerntes mit Bildern, Text und Fotos festgehalten werden.
Der Kontakt zwischen dem Kinderhaus und der Lebenshilfe besteht schon seit 17 Jahren, denn die Regnitz-Werkstätten liefern das Mittagessen: „Das Essen ist top und wir unterstützen die Lebenshilfe gerne“, betont Kinderhaus-Leiterin Karin Schliffka. Das Praktikum von Pascal Weber dauert zunächst bis zum 9. August. Wie es danach weitergeht, ist noch offen.

Beim Fest der Begegnung grenzenlos gespielt – 1500 Euro Erlös für die Lebenshilfe

NovotelfestDer Innenhof des Novotel Erlangen war beim „Fest der Begegnung – Spiele(n) ohne Grenzen“ voller zufriedener Kinder und das Motto ist mehr als aufgegangen: Es wurde gespielt, was das Zeug hält – Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung verbrachten den Tag ganz selbstverständlich miteinander. Inklusion gab es auch hinter den Kulissen. Zwei Köche der Regnitz-Werkstätten bereiteten zwei Tage in der Hotelküche das Essen mit vor.
Nun schon zum dritten Mal haben das Novotel und die Lebenshilfe Erlangen dieses gemeinsame Fest veranstaltet und diesmal waren es im Laufe des Tages mehrere 100 Besucherinnen und Besucher. „1500 Euro Erlös aus dem Verkauf der Getränke und Speisen kommen der Lebenshilfe zu Gute“, freut sich Falk Bartels, Direktor des Novotels. Er betont: „Nachhaltiges und soziales Handeln gehöre zur Philosophie der Accor-Hotels. Unser Haus gehört auch dazu.“ So sei es für ihn und sein Team keine Frage gewesen, das Hoffest wieder auszurichten.
Viele Firmen und ehrenamtliche Helfer/innen haben es unterstützt. Dazu zählen: die Simba Dickie Group, Früchte Belek, Bäckerei Pickelmann, die Kitzmann Brauerei, die Allianz Generalvertretung Konrad Schwarz, die Leos, Novuss Sport ohne Barrieren, ZSL und andere.

Sparkassenvorstand informiert sich über die Arbeit der Lebenshilfe und überreicht Scheck

SparkasseScheckübergabe

Von links: Johannes von Hebel, Vorsitzender der Sparkasse, Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller, Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann, Sparkassen-Vorstände Heinz Gebhardt und Walter Paulus-Rohmer

Die Sparkasse Erlangen gehört zu den treuesten Partnern und großzügigsten Unterstützern der Lebenshilfe Erlangen. Allein im letzten halben Jahr waren es 6250 Euro, die jetzt in Form eines symbolischen Schecks vom dreiköpfigen Vorstand der Sparkasse überreicht wurden. Die Summe umfasst eine Spende für das Projekt „Stifte stiften“, für ein Klettergerüst im Integrativen Kindergarten Büchenbach und für das Preisgeld Erlanger Inklusionspreis. Für „Stifte stiften“ spendet die Sparkasse seit langem jedes Jahr 3500 Euro.
Der neue Vorsitzende der Sparkasse, Johannes von Hebel, hat die Gelegenheit des Treffens genutzt, die Lebenshilfe näher kennen zu lernen. In einer kurzen Präsentation und im Gespräch haben Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann die vielseitige Arbeit der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Erlangen und im östlichen Landkreis Erlangen-Höchstadt vorgestellt. Als kleines Geschenk für die Sparkassen-Vertreter hat die Schreinerei der Regnitz-Werkstätten Kreisel mit dem Logo der Sparkasse gefertigt.

20 Jahre gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung

SONY DSCMit 250 Gästen feierten der integrative Kindergarten der Lebenshilfe und der Montessori Kindergarten ein großes Geburtstagsfest. Auf 20 Jahre blicken die beiden benachbarten Häuser in Erlangen-Büchenbach zurück. Christine Mattke, Leiterin des Lebenshilfe-Kindergartens, und Christine Irrgang, Leiterin des Montessori Kindergartens, berichteten über die positive Entwicklung ihrer Einrichtungen. Jeder Tag der Arbeit mit den Kindern mache Freude und bringe Besonderheiten mit sich.
Stefan Müller, Geschäftsführer der Lebenshilfe, betonte: „Es ist eine 20-jährige Erfolgsgeschichte der gemeinsamen Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung.“
Grüße der Stadt in Vertretung des Bürgermeisters überbrachte Stadträtin Birgitt Aßmuss. Auch weitere Stadträte zählten zu den Besuchern.
Im Mittelpunkt aber standen die Kinder. Bevor es an verschiedenen Stationen ans Spielen und Toben ging – präsentierten sie ein Lied. Ein Quiz führte durch beide Häuser, um an den Informations-Pinnwänden Antworten zu finden und Preise zu gewinnen.

Für einen guten Zweck auf selbsgebauten Flößen geschippert

SpendeTheaterEine gelungene Aktion hat das Theater Erlangen beim Stadtteilfest „Grüne Art“ am Brucker Seela im Mai auf die Beine gestellt. Zu Gunsten einer Spende für die Lebenshilfe konnten Groß und Klein auf selbstgebauten Flößen über die Regnitz schippern. Federführend war hier Patrick Lang aus der Werkstatt des Theaters, der die Holzflöße mit Jugendlichen auf der Erlanger Jugendfarm gebaut hat. Fast 100 Euro sind zusammengekommen. Das Geld ist für die Jugendfarm bestimmt, deren Kooperationspartner die Lebenshilfe ist.
Seit einiger Zeit hat das Theater Erlangen auf seiner Internetseite auch eine Rubrik Leichte Sprache. Unter: www.theater-erlangen.de

Kehlköpfe traten bei der Rampenschweinerei in Fürth auf

Anita Rahm und die Kehlköpfe

Die Kehlköpfe sorgten für gute Stimmung bei der Rampenschweinerei.

Bei der „Rampenschweinerei“ in Fürth und manchmal auch in Nürnberg treten immer wieder besondere, künstlerische Talente auf. Mitmachen kann im Prinzip jede und jeder, die oder der etwas Künstlerisches zu bieten hat: Musikalisches, Theatralisches, Poetischens und mehr. Berühmt oder bekannt muss man nicht sein, aber auf der „Rampenschweinerei“, die einmal im Monat stattfindet, kann man es werden. Im April waren auch die Kehlköpfe aus den Regnitz-Werkstätten mit dabei. Die Play Back-Band kam gut an und hatte großen Spaß.

Mitbestimmen und mitgestalten: Nichts ohne uns über uns

Vorstand

Der Vorstandsbeirat der Lebenshilfe Erlangen

Menschen mit Behinderung gestalten „ihre“ Lebenshilfe mit. Denn es heißt: „Nichts ohne uns über uns.“ In verschiedenen Beiräten nehmen Menschen mit Behinderung ihre Rechte wahr, mitzubestimmen. In der Lebenshilfe Erlangen gibt es die Bewohner-Vertretung, den Beirat der Offenen Behindertenarbeit, die Schüler-Mit-Verantwortung (SMV) der Georg-Zahn-Schule, den Werkstattrat und den Vorstandsbeirat. Der Vorstandsbeirat ist etwas Besonderes und setzt sich aus Mitgliedern aller genannten Selbstvertretungs-Gruppen zusammen. Er berät den Vorstand der Lebenshilfe und äußert Wünsche. Die beiden Gremien treffen sich regelmäßig.

Werkstätten:Messe präsentierte hochwertige Produkte – auch „Fisch mit Hut“ war dabei

Werkstatt_Messe_Stadtraete

Günter Hammerl (Mitte), Vorsitzender des Werkstattrats der Regnitz-Werkstätten, mit den Stadträten Annette Christian und José Luis Ortega Lleras auf der Messe.

Am Sonntag, 17. April, ist die Werkstätten:Messe in Nürnberg erfolgreich zu Ende gegangen. Die Werkstätten für behinderte Menschen aus Deutschland und dem benachbarten Ausland konnten wieder zeigen, was sie alles zu bieten haben: hochwertige Lebensmittelprodukte, Taschen, Deko, Kerzen, Holzspielzeug, Kleinmöbel, Porzellan, Keramik und vieles mehr. Auch die Regnitz-Werkstätten der Lebenshilfe waren vertreten und wer Lust hatte, konnte seinen eigenen Kreisel montieren. Zu den Besucherinnen und Besuchern gehörten auch Stadträtin Annette Christian und Stadtrat José Luis Ortega Lleras aus Erlangen sowie die Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann.

Klettergerüst im Kindergarten Büchenbach in Arbeit – Dank an die Spenderinnen und Spender

Bagger Spielgerüst KindergartenUnserm Spendenaufruf Ende des letzten Jahres sind viele Spenderinnen und Spender gefolgt: Mitglieder, Freunde, Unternehmen … Dafür nochmals herzlichen Dank! Das Geld war für die Erneuerung der Spielplätze des integrativen Kindergartens Büchenbach und der Frühförderung bestimmt. In Büchenbach ist der Bagger schon vorgefahren und das Gerüst ist in Arbeit. Bald können die Kinder dort wieder spielen und klettern.

Lebenshilfe unter Strom – Schlüsselübergabe für gespendetes Elektroauto

Schlüsselübergabe_Elektroauto_3

Schlüsselübergabe mit (von links) Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller, Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Hofmann, Klaus-Dieter Kraus und Prof. Hermann Requardt

Die Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe Erlangen haben im Stadtgebiet und im östlichen Landkreis etliche Autos im Einsatz. Schon Mitte 2015 zeichnete sich ab, dass Bedarf für ein weiteres Fahrzeug besteht. Um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, sollte es ein Elektroauto sein. Ein großzügiger Unterstützer konnte für die Finanzierung gefunden werden: Prof. Hermann Requardt spendete 16.500 Euro.
Nun nahmen Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Vorstandsvorsitzender Thomas Hofmann das voll elektrische Modell „Zoe“ von Renault bei Auto-Kraus entgegen. Das Auto wird zukünftig vor allem von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe genutzt: zum Beispiel für Besuche des Familienentlastenden Dienstes, Freizeit-Aktivitäten mit den Betreuten oder für den Assistenzdienst Wohnen.
Dank gilt nicht nur dem Spender Prof. Hermann Requardt, sondern auch Sylvia und Klaus-Dieter Kraus. Sie sind der Lebenshilfe im Preis entgegengekommen und übernehmen das Leasing der Batterie für das Fahrzeug, das im Jahr etwa 700 Euro kostet.
Der Lebenshilfe ist es ein Anliegen, ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und sie wird auch zukünftig auf Elektroautos setzen. Einrichtungen sind zum Teil schon energetisch saniert und demnächst steht dies in einer Wohnstätte sowie in der Regnitz-Werkstatt an. Geheizt wird möglichst mit Fernwärme.